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11. Mai 2013

Erhellend - Produkttest LED-Lenser SEO5

Kürzlich erhielt Klaus vom Team Frechdachs ein Päckchen. 
Inhalt: 2 neue LED-Lenser SEO5 Kopflampen zu Testzwecken. 

Na, dann machen wir das doch einfach mal. Um den Test unter realen Bedingungen durchzuführen, musste ein Nachtcache her. Die Wahl fiel auf Boomer's Wanderweg (GC3QYDQ), einer ca. 6 km langen Runde durch den Breitscheider Forst.

Sonst bin ich immer mit der LED-Lenser H7R Kopflampe unterwegs - diesmal sollte die SEO5, vom gleichen Hersteller,  ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. So war ein Vergleich zwischen den beiden Modellen möglich.

Geliefert wird die SEO5 in einer Kissenverpackung aus Pappe. Wir bekamen das grau-weiße Modell mit entsprechendem Kopfband. Die SEO5 ist aber auch noch in rot-weiß lieferbar.

Zum Lieferumfang gehört die Lampe mit 3 bereits eingelegten AAA-Batterien, sowie 3 weiteren Ersatzbatterien, die beigelegt sind. Es fehlt aber eine Tasche, wie sie z.B. bei der H7R- dabei ist. Ein Teil des Kopfbandes ist als Karabiner gestaltet, so dass man wohl die Lampe am Rucksack befestigen kann. Einen sonderlich stabilen Eindruck macht diese Befestigung aber nicht.

Im Gegensatz zur H-Serie sind die Gehäuse der SEO-Serie nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff. Die SEO5 bringt daher in betriebsbereitem Zustand nur leichte 105 g auf die Waage, fühlt sich allerdings auch nicht so wertig wie die H7R an.

Aber die inneren Werte wissen zu überzeugen. Die Lampe ist dimmbar, hat ebenso SLT (Smart Light Technology) und AFS (Advanced Focus System), wie ihr "großer" Bruder. Ausgestattet ist sie mit 3 weißen High-End LEDs. Zusätzlich kann sie noch mit einer roten LED aufwarten, die sehr gut geeignet ist, wenn im Dunkeln was gelesen werden muss, z.B. ein Listingtext. Laut Herstellerangaben hat die Lampe eine Lichtintensität von 180 Lumen in der hellsten Einstellung. Die Reichweite beträgt dann ca. 120 m und die Leuchtdauer etwa 7 Stunden. Mit 2 SEO's hatten wir es gestern ordentlich hell im Wald. ;-)


Die SEO ist für eine Einhandbedienung vorgesehen. Sämtliche Lichtprogramme können über die zentrale Taste aufgerufen werden. Zum Fokussieren wird einfach der Linsenring gedreht.

Bei unserer Nachtrunde habe ich die SEO so eingestellt, dass der Lichtkegel den Bereich bis 15 m vor meinen Füßen weitwinklig ausleuchtete. Diese Anforderung hat die Lampe sehr gut gemeistert und ein homogenes Lichtfeld geliefert.  Unterwegs sind wir dann auch noch in einen heftigen Schauer gekommen, so dass dieser Punkt ebenfalls getestet werden konnte. Wie erwartet, gab's hier keinerlei Probleme, da die Lampe IPX6 erfüllt.

Nun zum Preis: Die SEO5 gibt's im Netz für ca. 50 €

Fazit: Mit der SEO5 hat der Hersteller eine Lampe auf den Markt gebracht, die sich in Punkto Leistung nicht hinter den Kopflampen der H-Serie verstecken braucht. Bei der Ausstattung wurde aber leider die Neoprentasche eingespart. 

PS: Klaus hat per Video unseren Test dokumentiert. Das Video könnt ihr hier ansehen. 

28. April 2013

Ich nehme das Stöckchen auf...

und werfe es anschließend weiter. Gemeint ist das Blogstöckchen, welches mir der Klaus zugeworfen hat.

Tja, was schreibe ich nun? Drei Dinge braucht der Mann, äh Cacher. Hatte ich so zumindest am Anfang meiner Cacherkarriere vor 10 Jahren gedacht. Als da wären GPS, Wanderschuhe und Stift. 

Mittlerweile hat sich fast ein kompletter Raum an Equipment angesammelt. Das geht von Klettergeraffel, Wathose, Zelt bis zu UV-Lampe und vielen anderen Kleinigkeiten.

Also mal überlegen, was ich immer so dabei habe - außer den Sachen, die die Vorgänger schon geschrieben haben. Jedenfalls sind es bei mir mehr als 3 Sachen. Wenn ich mich aber auf 3 Stück festlegen soll, wären das:


  1. Bandschlinge mit Karabiner - habe ich schon oft gebraucht, wenn's mal wieder irgendwo hoch ging und ich einen Tritt brauchte. Man ist ja nicht mehr der Jüngste.
  2. Kopflampe - klein, leicht und sehr hilfreich, wenn es unverhofft in dunkle Schächte und Rohre geht.
  3. Heißklebestick - sehr nützlich, wenn was aus engen Löchern und Spalten gehoben werden muss. Einfach mit mit dem Feuerzeug die Spitze anwärmen und auf das Objekt drücken. 5 Sekunden warten und dann rausziehen.

Das war jetzt also mein Beitrag zum Thema. Mal sehen, was noch alles so hierbei rumkommt. Ich werfe das Stöckchen jetzt mal zu Marcus. Der kann auch mal was schreiben ;-)

7. Februar 2010

Winterfrustbewältigung

Draussen ist Winter, endlich nochmal richtiger Winter. Bei uns im Siegerländer- und hessischen Mittelgebirgsraum (Höhenlage 300 - 650 m üNN) liegen bis zu 60 cm Schnee. Seit 5 Wochen haben wir eine geschlossene Schneedecke. Da kommen bei manch einem Cacher schon Entzugserscheinungen auf.

Was kann man gegen den aufkommenden Frust tun? Abgesehen von den Stadtcaches, die man nach 5 Wochen bestimmt schon alle durch hat, bietet sich trotz Schnee, der Gang in die Natur an.

Aber die Vorbereitung muss stimmen. Mental sollte man sich auf einen höheren Prozentsatz an NTF`s einstellen, was aber höchstens für Statistikcacher ein Problem darstellt.

Vorbereitung:
Hier bietet sich ein Blick ins GSAK an (wenn man denn Premium Member ist). Dort laden wir uns jeweils die aktuellen Queries hoch und haben schnell einen Überblick, welche Caches in den letzten Tagen gefunden wurden. Das sind dann die Caches, die auch im Schnee machbar sind. Wer keine Premium-Membership hat, muss unter GC.com bei den Searchoptions schauen. Aber auch andere, in den letzten Tagen nicht gemachte Caches, kann man angehen. Allerdings ist dort das NTF-Risiko höher. Hinweis: Aus Erfahrung der letzten Wochen können wir sagen, dass man sich bei den Attributen nicht unbedingt auf das "available in Winter"-Symbol verlassen kann. Diese sind eher für die Winter der letzten Jahre vergeben worden. Am Besten schickt man dem Owner mal eine kurze Anfrage. Der sollte wissen, ob alle Stages zu finden sind.

Zusatzausrüstung:
Wasserdichte Wanderschuhe sind an erster Stelle zu nennen. Jedoch hat man bei diesen Schneehöhen das Problem, dass der Schnee ober hereinkommt, durch die Körperwärme schmilzt und man sehr schnell nasse Füße hat. Hier lohnt sich die Anschaffung von Gamaschen, die auch preislich meist noch ins Budget passen. Ebenfalls bewährt hat sich eine Thermohose, bzw. ein anderes wasserdichtes Modell. Jeans und BW-Flecktarn saugen sich schnell mit Wasser voll und hinterlassen so ein feuchtkaltes Gefühl im Schritt. Als sehr nützlich hat sich auch ein Klappspaten erwiesen. Da die meisten Dosen bodennah versteckt sind, ist z.Zt. Grabetätigkeit angesagt. Auch, wenn man, wie bei uns bereits vorgekommen, plötzlich bis zur Hüfte im Schnee steckt, kann der Spaten doch recht hilfreich sein. TeamSchroeder hat im Blog CacheAcademy von unseren letzten Schnee-Aktionen berichtet. Schaut mal rein.
Ideal wären Schneeschuhe, die das Einsinken verhindern und eine Menge Kraft sparen. Aber die Anschaffung scheitert meist an den Kosten.

Grundsätzliches:
Geht nicht allein los! Da man nicht mehr sieht, was unter dem Schnee ist (abgesägte Bäume, Felsbrocken, etc), kann man schnell mal auf Hilfe angewiesen sein.
Eine gewisse Grundfitness sollte auch vorhanden sein. Das Laufen durch knietiefen Schnee ist enorm anstrengend und braucht mehr Zeit. (Stichwort: Zeitplanung)
Lauft im Tiefschnee in den Spuren des Vordermannes. Das spart Kraft und erhöht die Sicherheit.

Bezüglich der Spuren am Cache haben wir es bis jetzt so gehalten, dass wir unsere Grabelöcher wieder zugemacht haben und zur Tarnung einfach noch Fußspuren an andere Stellen im Umkreis gelegt haben. Meist waren die Spuren am nächsten Tag bereits auch wieder überschneit.

Jedenfalls macht uns Cachen, mit der richtigen Vorbereitung, auch im Winter Spaß. Man kann sich in der Natur bewegen und sinnfreie Stadt-Tradies links liegen lassen. Probiert`s mal aus - es lohnt sich.

PS: Bei Schneehöhen von 50 cm und mehr, lernt man wieder, den Nistkasten als Cacheversteck zu schätzen und man hat auch sicher keine Probleme mit Zeckenbissen und Mückenstichen.

18. Oktober 2009

Elektronisches Helferlein

Kürzlich habe ich mit einem Cacherkollegen einen schönen Wandermulti gemacht, der einige trickreich versteckte Stages hatte.  Jedenfalls waren wir mitten auf der Strecke, als wir bei einer Station seltsame Zeichen fanden. Sollte hier unsere Runde schon vorzeitig zu Ende sein? Dem Kollegen Chr. waren diese Zeichen völlig unbekannt. Glücklicherweise hatte ich mir vor 3 Wochen die Software Mopsos auf mein Smartphone (Asus P320 mit Windows Mobile) geladen und was noch viel wichtiger war, vorab auch mal in jedes der vielen Untermenues geschaut. Und dort irgendwo hatte ich diese seltsamen Zeichen schon mal gesehen. Nach kurzer Suche hatte ich das passende Menue wiedergefunden. Die Zeichen stellten sich als Semaphor* heraus. Ohne die nützliche Software, die übrigens kostenlos ist, hätten wir ziemlich alt ausgesehen, zumal es dort mitten in der Pampa auch keinen Handyempfang gab, der uns die Suche im Internet ermöglich hätte. Außer dem Semaphor gibts ja auch noch jede Menge anderer Zeichen, die einem unterwegs begegnen könnten und die nur die wenigsten auswendig können, wie z.B. das Flaggenalphabet, Freimaurerzeichen, Hiroglyphen, Moonalphabet, Braille, etc. In dieser Richtung ist Mopsos ebenfalls ziemlich gut ausgestattet.

* Um nicht zu spoilern, verwende ich hier nicht die Original-Codierungen.

Man sollte sich aber nicht nur auf die elektronischen Helfer verlassen. Bei vielen Verschlüsselungen ist es wichtig, dass man das Prinzip verstanden hat, wie Helmut in seiner CacheAcademy eindrucksvoll beschreibt. An anderer Stelle, wie oben beschrieben, können Palm, Smartphone, IPhone und Co. schon ihre Stärken ausspielen. Wenn man diese Infos alle in Papierform mitnehmen wollte, würde der Rucksack ganz schön schwer.

28. August 2009

Wochenendthema: EGCA

Was gehört sinnvollerweise  in die EGCA (Erweiterte Geocacher Ausrüstung)?

Eines der wichtigsten Utensilien in meinen Rucksack ist die Bandschlinge mit Karabiner. Zur Zeit habe ich sogar 2 Stück immer dabei. Die wiegen nicht viel und nehmen auch nicht viel Platz weg.Eine lange 2,40er und eine 1,20 m Schlinge haben mir bislang schon des öfteren gute Dienste geleistet. Gerade wenn ein Baum bestiegen werden muss und die untersten Äste etwas höher hängen. Dann kann man sich durch ein paar Knoten eine prima Tritthilfe erstellen. Im Baum selber kann man sich damit außerdem behelfsmäßig sichern. Gerade bei den vermeintlich einfachen Kletterbäumen passiert mehr, als an schwieriger Stelle, wo man mit dem kompletten Klettergeraffel anrückt und entsprechend gesichert ist.  Im Falle eines Unfalles kann man mit der Bandschlinge den Cacherkameraden einfacher aus dem Wald tragen, indem man sich eine Tragehilfe knotet oder bei 2 Trägern für den Verunfallten einen einen "Sitz" erstellen kann.

Demnächst krame ich mal weiter in meinem Rucksack, dann wir diese Serie fortgesetzt.