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22. Mai 2011

WW2 Treasure Hunt

Im November letzten Jahres stand bei uns die Urlaubsplanung für Mai 2011 an und als Ziel kristallisierte sich Blaavand in Dänemark heraus. Also gleich mal geschaut, was es dort so an Caches gibt. Dabei stach sofort der WW2 Treasure Hunt heraus. Ein Multi mit 35 Stationen, der auf einem aktiven Truppenübungsplatz liegt - also nur an wenigen Tagen überhaupt zugänglich ist. Die Cachedauer war mit 6 Stunden angesetzt, wobei das Final in der Nacht gefunden werden musste - hörte sich also gut an.

Wenige Tage später, auf dem GC-Stammtisch, erzählte ich beiläufig von unserem Vorhaben und erwähnte nebenbei, dass wir noch Platz im Ferienhaus hätten und ob nicht jemand hochkommen wollte. Der Herr Logstoff, sowie Da George und Fee75, zeigten Interesse. Leider machte den Logstoffs eine Familienfeierlichkeit einen Strich durch die Rechnung. Aber Da George und Fee75 nahmen die 800 km unter die Räder und meldeten sich am Freitag zum "Einsatz". Als Einsatzbeginn wurde der Samstag festgelegt, nicht ohne vorher nochmals die Schießzeiten des dänischen Militärs zu checken. Wir hatten Glück, der Zugang war frei.

Was jetzt kam, waren Bunker, Bunker, Bunker. In allen Formen und Größen. Wir zwängten uns durch Löcher, Spalten, Rohre und Engstellen. Immer auf der Suche nach den benötigten Informationen, die uns eine Station weiterbrachten. Wir waren, auch durch die vorherigen Logs, vor Kreuzottern vorgewarnt, bekamen aber selber keine zu Gesicht - worüber wir auch nicht traurig waren. 5,5 Stunden und 35 Bunker später standen wir dann am errechneten Punkt, von wo dann geleuchtet und Reflektoren gesucht werden müssen. Unser Problem: es wird hier z.Zt. erst um 23:00 Uhr dunkel, was eine Pause von 5 Stunden und nochmalige Anfahrt bedeutet hätte. Unsere Lösung: Das Sonnenwinklersche Unschärfetheorem. Wir sind einfach mal in die wahrscheinlichste Richtung gegangen und haben nach den Reflektoren gesucht und diese glücklicherweise auch gefunden. Diese führten uns dann auch zur großen Finaldose.




Fazit: ein schöner, sehr interessanter Cache in einer sehenswerten, geschichtsträchtigen Location.

6. August 2009

Coming soon - ALBERICH

Stellt Euch vor, wir haben heute den Alberich gesehen. Wir verraten aber nicht wo. Geduldet Euch noch etwas, dann könnt ihr euch selber auf die Suche machen.

Hier schonmal einen kleinen Appetithappen

5. Juli 2009

Hubachswäldchen und 3 Mysteries

Am Abend vorher hatte ich gesehen, dass es in Eiserfeld einen neuen Multi gibt, der am Nachmittag herausgekommen war. Da ich am nächsten Tag ab 14:00 Uhr Zeit hatte, wurde der Cache mal eingeplant. Zumal ich dort in der Nähe noch einen Mystery suchen musste. Mittags waren es dann über 30° C und ich hätte die Aktion schon fasst verworfen. Aber es gab zu dem Zeitpunkt immer noch keinen Logeintrag. Also doch die Klamotten gepackt und los. Vor Ort ging`s dann in einen kühlen Wald - prima - wo dann die Stage 1 schnell gefunden wurde. Bei der 2. Station wurde es dann happig. Das GPS zeigte konstant nach rechts, wo auch noch eine passende, prachtvolle Eiche stand. Dort 30 min alles auf "links" gedreht - nichts gefunden. Blieb nur ein Anruf beim Owner. Der gab mir einen Tip und sagte noch, dass der Dilldappe dort auch schon angerufen hätte. Dann wirds ja wohl doch nichts mit dem FTF. Fazit: Auch wenns Gerät nach rechts wollte, es war links. Selbst mit Hinweis habe ich noch etwas suchen müssen. Das Versteck ist echt tricky. Damit wird noch mancher zu kämpfen haben. Die nächsten Wegpunkte waren dann schneller gefunden, obwohl auch hier trickreiche Verstecke gewählt wurden und schöne Bastelarbeiten zu bewundern waren. Nach Lösen der Märchenstage zeigte sich dann das Final. Erstaunlicherweise war das Logbuch noch leer. Was war mit dem Dilldappen? Der hatte, wie er mir hinterher berichtete, bei Stage 5 einen Ablesefehler eingebaut, die Nr. 6 dadurch nicht gefunden und dann aus Termingründen abgebrochen. Da habe ich ja mal Glück gehabt.

Anschließend gings noch zum Ongel Friedr, einem Mystery. Zuhause hatte sich mir das Rätsel überhaupt nicht erschlossen. Als dann die ersten Logs kamen, mal nachgefragt. Die Lösung war, da gibts erstmal nichts zu rätseln. Der Mystery ist eine Hilfe zum Cache Das Euelsloch. Wer dort eine Station nicht lösen kann, wird mit diesem Rätsel praktisch auf eine "Strafrunde" geschickt. Da ich nun schonmal da war und das GPS 150 m Entfernung anzeigte, bin ich querfeldein den sehr steilen Berg hoch. Das ist aber zur Nacharmung nicht empfohlen! Es war nicht ungefährlich! Ist aber gutgegangen.

Am Samstag hatte ich noch am Forsthaus Hohenrodt zu tun, so dass ich endlich auch mal den Brüllenden Hirsch abschließen konnte. Dort fehlte mir noch das Final, das beim letzten Besuch im Februar unter einer Schneedecke verschwunden war. Heute war`s einfach: Schnee weg - Dose da.

Auf dem Heimweg lag dann auch Zahlen über Zahlen am Weg (fast ein DriveInn). Da war ich seinerzeit mit der Vermutung "optische Verschlüsselung" auf dem Holzweg, es ist ein ... hier wird doch nicht gespoilert ;)). Vor Ort gab`s eine Super-Aussicht. Einzig die Platzierung im Kyrillfeld hat mir nicht gefallen. Da gibts doch in der Nähe schönere Versteckplätze. Viel schöner war die Finallocation beim Schiffbruch vom gleichen Owner. Herrliches Plätzchen im schönsten Tal des Kreises. Das Rätsel war mit etwas Googlen ebenfalls schnell zu lösen und obwohl die Koordinaten etwas off waren, erschloss sich der Versteckplatz vor Ort doch recht schnell. Schöner Cache!

21. Juni 2009

Gemischte Gefühle

Es wurde so langsam nochmal Zeit einen Nachtcache zu machen. Also Rundruf an meine Cacherkollegen aus Dillenburg und die Lage abgeklärt. Leider hatte Klaus keine Zeit, so dass sich am Burger King-Treffpunkt nur Helmut und Benedikt einfanden. Als lohnender NC bot sich der ERLI in Oberheuslingen an, da dieser einige vielversprechende Logs aufzuweisen hatte. Mit dem 20. Juni als bekanntlich längstem Tag des Jahres, blieb bis zum Dunkelwerden noch Zeit und die wollten wir noch nutzen, um den Oberfischbacher Rätsel- und Spielecache abzulaufen. Sozusagen als Aufwärmtraining für den NC. Die dortige Runde startete abwechslungsreich mit schönen Rätselstages. Leider verlies uns unser Cacherglück bei Station 5, wo wir trotz längerer Suche, nichts finden konnten. So wie es aussieht, auch nach Rücksprache mit dem Owner, ist die Dose wohl gemuggelt worden. Der Abend fängt ja gut an. Hoffentlich geht es nicht so weiter!

Da inzwischen die Dämmerung eingesetzt hatte, konnte die Aktion NC beginnen. Am Start angekommen, machte sich gerade eine größere Cachergruppe, mit samt dem Owner,  ebenfalls auf den Weg. Nach kurzer Wegstrecke ließen wir das Cacherrudel hinter uns, da wir doch etwas schneller unterwegs waren. Der Cache selbst ist sehr schön gemacht. Eine abwechslungsreiche Wegführung (breite Wege, steile Auf- u. Abstiege, Trampelpfade und Querfeldein), Reflektorenstrecken und schöne Rätselstationen. Attribute die einen guten Cache ausmachen. Seine positiven Bewertungen hat der Cache völlig zu Recht. Wir waren gut unterwegs und konnten die im Listing angegebenen Zeiten, mit 1 Std. 45 Min doch deutlich unterbieten. Beim Final angekommen, sahen wir in der Ferne schon die nächsten Lampen.  Zwei weitere Cachemobile standen auf dem Parkplatz - hier war ja heute Nacht richtig was los.

Was nach dem NTF mit gemischten Gefühlen begonnen hatte, endete mit 3 zufriedenen Cachern, die einen schönen Abend im Heuslinger Wald gehabt hatten.

17. Juni 2009

Geteilte Meinungen

Am letzten Samstag haben Helmut und ich uns, auch mit Blick auf das hervorragende Wetter, entschlossen, Cachen zu gehen. Wir hatten uns das Rätsel des Lebens von Fiede ausgesucht. Die Logeinträge der Vorfinder deuteten schon darauf hin, dass dieser Cache nicht "mal eben so" zu machen ist.  Er stellte sich als schöner Wandercache, mit 12 oder 13 Stationen, heraus. Die Hinweise und auch die Micros waren schon ziemlich gut versteckt, aber wer schon einmal einen Fiede-Cache (z.B. La Tene oder Verbotener Wald) gemacht hat, weiß wie der Owner "tickt" und welche "Spezialtäten" er zu bieten hat. Wenns wirklich mal hängt, hilft er auch gerne als Telefonjoker weiter. Uns hat die Runde sehr gut gefallen und auch die Koordinaten waren bei uns ziemlich genau. Obwohl wir da auch schon gegenteilige Meinungen zu den Koords und der Art der Verstecke gehört haben.  Wir jedenfalls können die Runde empfehlen - wie gesagt es gibt "geteilte Meinungen".

Vor der Runde in Zeppenfeld stand in Eiserfeld noch Das Euelsloch an. Dieser Cache konnte uns nicht so begeistern, da er in unseren Augen etwas "durcheinander" und auch an einer Stelle nicht eindeutig ist. Eine optische Zwischenstation konnte von uns außerdem nicht erkannt werden, was einigen Vorcachern ebenso ging. Dadurch konnten wir die vorletzte Station nicht finden, was jedoch nicht weiter tragisch war, da wir das Final durch Umkreissuche auch so finden konnten. Der Owner hat aber bereits Kontakt mit uns aufgenommen und will den Cache wohl etwas verändern. Sicher gibts auch hier wieder "geteilte Meinungen" zu diesem Cache. Das Final ist aber auf jedenfall sehenswert.

12. Juni 2009

Brückentag = Cachetag

Das Wetter war gut - wir hatten frei - der gestrige Dauerregen war auch vorbei. Also eben übern Berg nach Weidelbach. Hier gab`s noch einen unerledigten Multi (Querfeldein auf dem Stein). Der Cache machte seinem Namen alle Ehre. Es ging wirklich oft querfeldein - zur Freude der zahlreichen Zecken. Nach etwas Suchen an Stage 1 haben wir ein passendes Objekt gefunden. Die nächsten Stationen waren leichter, da wir jetzt wussten, nach was wir Ausschau zu halten haben. Sogar eine Kletterstation gabs unterwegs. Die Cacheidee ist gut, da diese Zwischenstationen bestimmt nicht wegkommen. Nach 10 Stages war die Finalkoordinate komplett und wiedermal gings querfeldein zur Dose. Auf dem Heimweg lagen noch 2 Tradies (Blutworstfelsen und Et Türmche) in der Nähe. Diese wurden auch noch kurz abgehakt.
Nachts habe ich noch kurz den Nachtcache Abgeblitzt und einen Tradi gemacht, da ich bei einem Bekannten war, der in der Nähe des NC-Finals wohnt. Auf dem Weg dorthin gab`s eine Super-Aussicht über das nächtliche Siegerland. Ein schöner Abschluss des langen Cachetages.

13. Februar 2009

P6-View

Das wurde ein Etappencache: 

1. Etappe: An der 1. Station hatten ich gerade angefangen zu suchen, als der Parkwächter kam. Also erst einmal abgebrochen. Nach 1 Woche gings dann mit der 2. Etappe weiter: Nach der Arbeit die Stages abgegangen - diesmal ohne Störung. Dann am Final festgestellt, dass es für Büroklamotten dort zu siffig ist. Also wieder abgebrochen. 3. Etappe: Heute mit dem passenden Cacheroutfit angerückt, eine Lücke im Muggelstrom abgewartet und ab "über`n Zaun". Nach kurzer Suche habe ich den Cache gesichtet.  Er hängt relativ hoch, so dass ich mit meinen 1,77 m  gerade eben mal so herankam. Unter 1,75 m Körpergröße hat man Probleme.
Eine schöne Runde durch Siegen, mit zum Teil toller Aussicht.