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20. März 2011

Ausgezwitschert

Seit einiger Zeit beglückt Garmin die Cachergemeinschaft mit einem Gerät namens Chirp, welches frei eingebbare Informationen an die passenden Geräte (Colorado, Oregon, Dakota, 62er) übermittelt. So weit, so gut. Aber grau ist alle Theorie.

Bisher hatte ich es bei 2 Caches (Buchstabensuppe und Gezwischer in Offdilln) mit dem Chirp zu tun. Beim Suppencache hatte ich erst eine Anzeige, als ich mich auf 1 m dem Teil genähert hatte. Dies war möglich, da der Owner vor Ort war und ich dann wusste, wo es liegt.

Da man in der Praxis oftmals mit Abweichungen von 5 bis 10m oder auch mehr zu kämpfen hat, ist es wohl eher Zufall eine Verbindung zu bekommen.

Dies bestätigte sich auch beim Offdillner Cache. Auch hier gab's für mich keinen Empfang. Zum Glück waren Ersatzkoordinaten angebracht. Ich habe mir dann noch die Mühe gemacht, 10 Min lang an diversen Positionen Empfang zu bekommen, aber das Ding blieb stumm.

In meinen Augen ist die Chirperei ähnlich unausgereift, wie die Wherigo-Sache.

Oder aber die Owner haben sich nicht an die Vorgaben gehalten....

Abmessungen: 3,3 x 2,3 x 0,7 cm (B x H x T)
Gewicht: ca. 28 g
Wasserdicht: nach Standard IPX7 (1 m für 30 Minuten)
Batterie: Knopfzelle CR 2032.
Batterie Laufzeit: Bis zu 1 Jahr bei Dauerbetrieb, auswechselbar, niedriger Batteriestand wird auf einem kompatiblen Garmin-Gerät angezeigt
Reichweite: bis zu 10 Meter
Passwort-Schutz: Ja
Tipps: Nicht in Metallbehälter einsetzen, nicht vergraben, nicht unter Wasser tauchen,
sollte in alle Richtungen über ungehinderte Sicht verfügen

Um diese Vorgaben zu erfüllen, müsste das Ding ja an einen Baum gehängt werden, was aber aus Diebstahlgründen eher nicht praktiziert wird. Da kann ich, bei Preisen von 20 - 25 €, die Owner auch ein Stück weit verstehen.

Ich werde, bei meinen Caches, beim Althergebrachten bleiben, zumal man ja sowieso noch Koordinaten anbringen muss, für die Cacher, die kein passendes GPS-Gerät haben.


17. Juli 2010

Topo V2, Topo2010 + CityNavigator zusammen betreiben

Bislang hatte ich die Topo V2 und CityNavigator (CN) auf dem Oregon. Mit der CN habe ich mich mit dem Cachemobil in die Nähe des Caches routen lassen. Die TopoV2 wurde gleichzeitig als Ebene mit angezeigt.

Mit der neuen Topo2010 wollte ich das genauso machen, da sich die Vorgehensweise bewährt hatte. Also mit Mapsource die gmapsupp.img aus den Kacheln von Topo2010 und CN erzeugt. Beim anschließenden Test dann die Enttäuschung: Die Topo ist unter der CN nicht zu sehen. Auch gibt es Probleme mit den Routingfunktionen der CN und der Topo. Die kommen sich irgendwie ins Gehege.

Nach etwas rumprobieren habe ich jetzt die, für mich, ideale Lösung gefunden, die ich hier mal vorstellen will.

Als Erstes wurde mal eine 8GB-Speicherkarte angeschafft, da die bisherige 4GB-Karte nicht genug Platz hat. Mit Mapsource habe ich dann eine gmapsupp.img aus Kacheln der Topo V2 und CN erstellt. Anschließend die erzeugte Datei von der Speicherkarte entfernt und auf dem PC zwischengespeichert. 

Im zweiten Schritt jetzt mit Mapsource eine gmapsupp.img aus den Kacheln der Topo2010 erzeugen. Die fertige Datei muss anschließend umbenannt werden - z.B. in Topo2010.img

Als Schritt 3 wird die, auf dem PC zwischengespeichterte, Datei gmapsupp.img zurück auf die Speicherkarte in den Ordner "Garmin" kopiert. 

Um Konflikten mit dem Routing zu vermeiden, nutze ich die Profile im Oregon. Hierzu werden im letzten Schritt beim Profil "Geocaching" nur die Topo2010 aktiviert. CN und TopoV2 bleiben deaktiviert. Im Profil "Automotive" gehts genau andersrum. CN und V2 aktivieren und Topo2010 deaktivieren. Das war`s.

Für das Routing im Auto über Straßen nutze ich jetzt das Profil "Automotive", für das Fußgängerrouting wird dann umgeschaltet ins Profil "Geocaching" und die Topo2010 benutzt.

Funktioniert gut - probiert`s mal.

2. März 2010

Wenn Klötzchen zu dir sprechen

Die Älteren unter uns kennen noch das TV-Rauschen, was nach dem Sendeschluß in der Flimmerkiste erschien. Heute transportiert der "Schnee" Informationen - als 2D-Code senkrecht und waagerecht codiert - mehrere 1000 Zeichen. Der von der Supermarktkasse bekannte Strichcode (1D) schafft in der Regel nur eine Produktnummer.

Anwendungsgebiete gibt es reichlich für diese Codes. Neben Links, Downloads und Geoinformationen, gibt es auch das Semapedia-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Wikipedia-Infos mit realen Objekten zu verknüpfen. Da soll dann z.B. an einem Denkmal der QR-Code angebracht werden, der dann den Link zur Wikipedia-Seite enthält. 

Um diese Codes aufzurufen, benötigt man ein Kamera-Handy + entsprechende Reader-Software. Da gibt es mittlerweile einiges an Freeware, angepasst für die jeweiligen Handymodelle. Ich benutze die Quickmark-Software oder den Beetag-Reader. Auch im Geocachingbereich gibt es schon einige Caches die diese Codes benutzen, z.B. den Quick-Response oder den Telefolution. 

Die Entwicklung der Codes ist übrigens noch nicht abgeschlossen. An der Universität in Weimar beschäftigen sich die Forscher damit, 4D-Codes zu entwickeln, bei denen die Dimensionen Farbe und Zeit hinzukommen sollen. Dadurch wird die Speicherkapazität nochmal ziemlich gesteigert.

Bis die Wissenschaftler fertig sind, dauert es gewiss noch etwas. Probiert doch bis dahin mal 2D-Codes aus.