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19. Januar 2010

Die TASS-Welle hat das Siegerland ereicht

Jetzt ist es passiert! Womit sich die Cacherkollegen im angrenzenden LDK schon länger herumschlagen müssen, hat jetzt auch das Siegerland erreicht: Die TASS-Welle! Tradies An Sinnfreien Stellen

Ein paar wenige gab`s ja immer schon. Aber jetzt wird die Gießkanne rausgeholt. Am Stärksten betroffen sind z. Zt. die Orte Neunkirchen und Trupbach, wo von Leitplanke bis Treppengeländer alles bedost wird, was sich nicht wehrt. Hier meinen einige Cacher, die seit 2 Wochen dem Hobby nachgehen, sie müssten die Siegerländer Cacher mit Quantität statt mit Qualität beglücken.

Nur nochmal zur Erinnerung: Ziel des Spiels ist durch Verstecken eines Caches auf einen besonderen markanten Ort, eine Sehenswürdigkeit oder aber einen schönen Ausblick hinzuweisen. 

Weniger ist oftmals mehr! Lieber 1 schönen Multi, statt 15 lieblose Tradies an sinnfreien Ecken. Hoffentlich beschließt der Kasseler Geocacherstammtisch nicht mal, das auch noch alle freikirchlichen Versammlungshäuser, CVJM-Heime, Moscheen etc. eine Dose vertragen könnten. Da gibt´s hier auch noch einige von. 

In diesem Sinne

Team Aikidoka

8. Januar 2010

Halbwertzeit

Zum Jahreswechsel habe ich mir mal die Funde meiner eigenen Caches angesehen. Dabei war einheitlich festzustellen, dass die Anzahl der Funde, nach dem ersten halben Jahr, doch deutlich abnimmt. Da waren die meisten regionalen Cacher schon da. Die restlichen Logs sind dann von Neucachern, bzw. auswärtigen Besuchern. Da hält sich die Anzahl aber auch in Grenzen, wenn man nicht gerade in einer Touristenhochburg seine Dosen versteckt hat.
Jetzt stellt sich mir doch die Frage, ob man bei "Standardcaches" nicht herkommt und den Cache nach 2 Jahren in`s Archiv schickt. In der Zeit hat sich auch bei Mysteries die Lösung meist schon in der Cacherszene verbreitet.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Unser Cache "Alberich - The Hidden Secret" hat mittlerweile einen überregionalen Bekanntheitsgrad erreicht, so dass auch hier, nicht zuletzt wegen der Super-Location, mit weiteren Besuchern zu rechnen ist. Ausnehmen von der Archivierung würde ich evtl. auch einen Cache an historisch, einmaliger Stelle, wie z.B. unseren B 17, der an einer mittlerweile vergessenen Absturzstelle eines B 17-Bombers liegt.

Ich finde es aber durchaus überlegenswert, ob man nicht nach z.B. 2 Jahren den Cache archiviert, um den Platz für etwas Neues freizumachen.

Wie steht ihr dazu?

14. Dezember 2009

Jahresrückblick 2009

Zur Zeit überbieten sich die gängigen TV-Sender ja gegenseitig mit Jahresrückblicken. Da wollen wir nicht zurückstehen und haben unseren eigenen Rückblick erstellt. Impressionen aus unserem persönlichen Cacher-Jahr 2009.


18. Oktober 2009

Elektronisches Helferlein

Kürzlich habe ich mit einem Cacherkollegen einen schönen Wandermulti gemacht, der einige trickreich versteckte Stages hatte.  Jedenfalls waren wir mitten auf der Strecke, als wir bei einer Station seltsame Zeichen fanden. Sollte hier unsere Runde schon vorzeitig zu Ende sein? Dem Kollegen Chr. waren diese Zeichen völlig unbekannt. Glücklicherweise hatte ich mir vor 3 Wochen die Software Mopsos auf mein Smartphone (Asus P320 mit Windows Mobile) geladen und was noch viel wichtiger war, vorab auch mal in jedes der vielen Untermenues geschaut. Und dort irgendwo hatte ich diese seltsamen Zeichen schon mal gesehen. Nach kurzer Suche hatte ich das passende Menue wiedergefunden. Die Zeichen stellten sich als Semaphor* heraus. Ohne die nützliche Software, die übrigens kostenlos ist, hätten wir ziemlich alt ausgesehen, zumal es dort mitten in der Pampa auch keinen Handyempfang gab, der uns die Suche im Internet ermöglich hätte. Außer dem Semaphor gibts ja auch noch jede Menge anderer Zeichen, die einem unterwegs begegnen könnten und die nur die wenigsten auswendig können, wie z.B. das Flaggenalphabet, Freimaurerzeichen, Hiroglyphen, Moonalphabet, Braille, etc. In dieser Richtung ist Mopsos ebenfalls ziemlich gut ausgestattet.

* Um nicht zu spoilern, verwende ich hier nicht die Original-Codierungen.

Man sollte sich aber nicht nur auf die elektronischen Helfer verlassen. Bei vielen Verschlüsselungen ist es wichtig, dass man das Prinzip verstanden hat, wie Helmut in seiner CacheAcademy eindrucksvoll beschreibt. An anderer Stelle, wie oben beschrieben, können Palm, Smartphone, IPhone und Co. schon ihre Stärken ausspielen. Wenn man diese Infos alle in Papierform mitnehmen wollte, würde der Rucksack ganz schön schwer.

4. Oktober 2009

Elektronische Spielereien

Caches mit elektronischen Stationen sind so eine Sache für sich. Wenn`s funktioniert -  Super! Aber leider habe ich auch schon oft das Gegenteil erlebt. Und dann macht sich Frust breit.

Wie z.B. bei einem neuen Nachtcache, den wir jetzt angegangen sind. Die Cachebeschreibung hörte sich schon mal gut an. Da sollte mit einer, unterwegs ermittelten, Zahlenkombination per PMR-Funke ein Antwortprogramm aktiviert werden, welches die nächsten Koords rausrückt. Leider bekamen wir immer die Antwort "Wrong Code", obwohl der Code richtig war. Wie uns der Owner bestätigte, kam aber, wegen Übertragungsproblemen, immer nur ein Teil unseres Codes an. Uns wurde vom Cacheowner aber manuell geholfen, sonst wären wir hier bereits gescheitert.

Bei der nächsten Stage musste ein, in ca. 15-18 m Höhe hängender, Laser aktiviert werden, dessen Strahl auf ein unten zu findendes elektronisches Bauteil gerichtet werden musste, um dort eine akustische Datenausgabe auszulösen. Nach 1 Stunde hatten wir endlich den Wurfsack in der Astgabel (das ist im Dunkeln sauschwer). Nach einer weiteren Stunde mit Seilumbau waren wir endlich am Laser, der auch seinen Strahl zu Boden schickte. Mit dem Strahl die Photozelle des Empfängers zu treffen, war nahezu unmöglich, da durch den herrschenden Wind, das Ganze zu sehr am schaukeln war. Wir haben trotzdem mal einen "Treffer" gehabt, leider gab aber der Empfänger keinen Ton von sich. Spätestens hier, war die Nachtaktion so gut wie gelaufen. Die nächsten Stationen haben wir zwar noch mit Cacherinstinkt und Kombinationsgabe gefunden, jedoch fehlten uns für einen erfolgreichen Abschluss ja die Daten aus der Laserstation.

Schade, nach 5 Stunden im nächtlichen Wald ist wieder einmal ein, von der Idee her, interessanter Cache an technischen Problemen gescheitert. Unsere Skepsis gegenüber elektronischen Stationen ist dadurch nicht gerade kleiner geworden.

11. September 2009

Segway - Klasse Teil

In den vergangen Tagen waren wir in Berlin - nicht zum Cachen - aber ein paar Döschen lagen dann doch auf dem Weg. Eigentliches Highlight war aber die Citytour mit dem Segway. Normalerweise nutze ich für Stadtbesichtigungen ja eher die entsprechenden Caches, bei denen man an alle Sehenswürdigkeiten, mit guter Hintergrundinfo, geführt wird. Diesmal fiel mir doch ein Flyer von Segway-Citytours in die Hände. Der las sich sehr interessant. Also sind wir mal zur angegebenen Adresse gegangen und haben uns für eine 2,5-stündige Stadttour angemeldet. 2 Tage später war`s dann soweit. Nach kurzer Einweisung mit Fahrtraining, bei dem Bremsen, Kurvenfahren und Bordsteinkantenbewältigung geübt wurden, gings mitten ins Gewühl der Friedrichstraße. Aber alles kein Problem. Man hat nach der Einweisung den Dreh raus und kommt mit dem Teil gut zurecht - das Ding ist eigentlich idiontensicher (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Runde führte an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei, immer von erstaunten Blicken und Fragen der Passanten begleitet. Der Segway macht extrem viel Spaß. Mittlerweile werden diese Touren in vielen größeren Städten angeboten. Es ist zwar mit, je nach Anbieter, ca. 50 € nicht gerade billig - für uns war es das allerdings wert. Wer die Möglichkeit hat, sollte  es einfach mal ausprobieren. Aber Achtung: Großer Suchtfaktor!! Leider steht der hohe Verkaufspreis einer Verwendung als Cachemobil bislang noch im Wege. Eigentlich schade, da es doch auch das geländegängige Modell X2 gibt.

31. August 2009

Nachtrag zum 2. Dillenburger GC-Event

Team Frechdachs hat im Auftrag von Dr. Seek + Mr. Hide einen sehenswerten Film erstellt. Schaut doch mal mal rein.