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19. Juni 2011

THE ROCK

Schon seit langem hatten wir diesen Cache in's Auge gefasst. Anfang des Jahres wurden die Planungen etwas konkreter, jedoch konnten die anfänglichen Termine alle nicht wahrgenommen werden, da immer wieder etwas dazwischenkam. Dann standen die Pfingstfeiertage ins Haus und es kristallisierte sich, mit dem Pfingstmontag, ein Tag heraus, an dem alle mal konnten. Jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen. Da die Wettervorhersage lediglich eine Regenwahrscheinlichkeit von 20 % ankündigte, wurde das "GO" für die Aktion gegeben.

Anreise für die Teams Frechdachs, Aikidoka, JeeperMTJ und Marsipulami0815 erfolgte am Pfingstsonntag mit Übernachtung auf der Gravinsel. Hier verdienten wir uns unseren 6. D-Punkt. Der Platz war einfach nur rappelvoll. Das komplette Ruhrgebiet hatte die Feiertage zum Campen genutzt. Wie man sich das nur freiwillig antun kann, bleibt mir ein Rätsel. Wir mussten ja dort hin - wir waren ja auf einer Mission ;-) Jedenfalls ist am Ballermann zur Hauptsaison weit weniger los, als dort zu Pfingsten.

Nach sehr kurzer Nacht und schnellem Frühstück ging es dann zum Startpunkt, wo dann noch DaGeorge zu uns stieß. Der war als Heimschläfer wenigstens ausgeschlafen. Erstaunlich war auch, dass wir an einem Feiertag, bei gutem Wetter, die Location für uns allein hatten. Wir teilten uns dann in ein Ground- und ein Skyteam ein, was sich sehr gut bewährt hat. Manche Stages waren besser von unten, andere besser von oben erreichbar, so dass zum Einen jeder mal dran war und wir zum Anderen zügig voran kamen und auch die beiden Tradies noch eben einsammeln konnten. Tierisch gute Begegnungen gab's auch noch. Das Groundteam hatte mit Kuh Elsa einen aufdringlichen Groupie und DaGeorge vom Skyteam wurde fast von einer startenden Gans aus dem Taubennest geworfen.


Nachdem wir alle benötigten Zahlen und die Formel zusammen hatten, standen wir dann unten vor THE ROCK und schauten ehrfürchtig nach oben. Es versteht sich von selbst, dass diesmal alle nach oben wollten. Durch einen einzelnen, tellmäßigen Schuss mit der Armbrust habe ich dann die Pilotschnur mal über den Klotz befördert. Das Seil war schnell eingebaut und einer nach dem anderen machte sich auf den Weg in Richtung Dachterasse. Oben zierte sich das blaue Schloss und gab erst nach viel gutem Zureden das Logbuch preis. Das Ding hat die besten Tage hinter sich und müsste dringend mal ausgetauscht werden. Nach Geniessen der Aussicht und den obligatorischen Fotos gings dann wieder Richtung Erde. Wir waren uns einig, dass das wieder mal ein richtig guter Cachetag war und wie sagte Klaus so treffend: Mann, was haben wir heute gerockt! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Übrigens gibts von unserer Aktion auch wieder ein Video von Klaus (Team Frechdachs).





24. Oktober 2010

Mittelrhein Klettersteigtour

Nachdem wir vor einigen Wochen den Mosel-Klettersteig in Ediger-Eller unter die Füße genommen hatten, reifte der Wunsch nach mehr. Gab`s doch in Boppard am Rhein auch noch einen Steig mit Geocache.

Ein Termin wurde festgelegt, aber vom Wetter abhängig gemacht. Am 23.10.10 sollte es morgens um 7:00 Uhr losgehen. Anfang der Woche sahen die Wetterprognosen für`s Wochenende nicht sehr gut aus. Aber wir hatten Glück! Für den Samstag war ein kurzer Zwischenhocheinfluß angekündigt. Kurz vor der Abfahrt wurde nochmal schnell eine Flugwettervorhersage eingeholt. (Die ist genauer als die "Normalen"). Dort wurde uns ein Zeitfenster bis ca. 17:00 Uhr versprochen, bis dann der Regen kommen sollte.  

Bei Ankunft am Parkplatz in Boppard, wurde erst einmal das Frühstück nachgeholt, das bis dahin zu kurz gekommen war. Gut gesättigt -  außer dem Oy, der hat immer Hunger - wurden die Klettersteigsets angelegt und dann ab auf den Steig.

Der ist nicht ganz so lang, wie der Moselsteig, hat aber m. E. schönere Kletterpassagen. Während wir an der Mosel, das Set nicht benötigt haben, waren wir hier an manchen Stellen froh, uns einhängen zu können. Sicher geht`s auch ohne. Es gibt auch Leute, die dort sogar bei Nässe mit Turnschuhen rumkraxeln, aber warum soll man auf die zusätzliche Sicherheit verzichten, wenn man das Geraffel sowieso rumliegen hat.

Unterwegs waren für den Multi diverse Sachen zu zählen. Wie das immer so ist: 4 Leute zählen und haben 4 unterschiedliche Ergenisse. Ein Tradi an einer Aufstiegstelle wurde schnell gefunden, so dass wir am Ende des Steiges, am Aussichtspunkt, mit der Rechnerei unserer gezählten Werte beginnen konnten. Auf Grund der niedrigen Temperaturen wurde der Gaskocher angeschmissen und auch eine Flasche Glühwein fand aus den Tiefen des Rucksacks ihren Weg ans Tageslicht. Dieser Umstand war der Rechnerei nicht gerade zuträglich.


Mit gemischten Gefühlen, bezüglich der Richtigkeit unserer ermittelten Koordinaten, gings dann den Berg hoch Richtung Final. Dort angekommen, fand sich nach kurzer Suche, entgegen unseren Erwartungen, doch tatsächlich eine Dose. Leider reifte dort auch die Erkenntnis, dass Finndus seine Tasche, mit wertvollem Inhalt, am Glühweinpunkt stehengelassen hatte.

Also wieder zurück, den Berg runter und Tasche geholt - war zum Glück noch da. Anschließend erneuter Aufstieg - die Bäume am Wegesrand kannten wir inzwischen mit Vornamen - am Final vorbei, zum Vierseenblick. Dann gings zurück ins Tal. Nicht ohne noch einen Beifang-Tradi zu loggen. Wir haben für den Abstieg nicht die Sissi-Variante mit der Sesselbahn gewählt, sondern sind dem Wegweiser "Boppard Alpin" gefolgt. Dauert zwar länger, ist aber schöner.

Unten wurden anschließend 2 Mysteries und 1 Tradi gemacht, die der Oy noch auf dem Gerät hatte. Um 16:45 Uhr setzte dann auch der angekündigte Regen ein - Wetterberatung stimmte also ziemlich genau - und nach einem Abendessen auf der Heimfahrt endete ein schöner Cachetag.

Den Klettersteigcache in Boppard können wir empfehlen. Wir hatten viel Spaß an dem Tag. Ein Dank an meine Mitstreiter Finndus, Oy the Billy Bumbler und Der Hesse.

15. September 2010

Calmont Walk

Um mal einen Klettersteig zu laufen, ist es nicht unbedingt nötig in die Alpen zu fahren. An der Mosel - zwischen Ediger-Eller und Bremm - ist der Calmont Klettersteig zu finden, der natürlich auch einen Cache hat. 

Helmut und ich hatten diese Tour schon seit einiger Zeit ins Auge gefasst und da einige Urlaubstage anstanden, wurde ein konkreter Termin festgemacht. Dummerweise war es genau an diesem Tag mal wieder am regnen.

Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Kraxelei im steilsten Weinberg Europas. Aber nach einem Blick aufs Wetterradar konnte ich Entwarnung geben. Es war mal wieder nur im Siegerland und nördlich davon, schlecht. Ab dem Westerwald besserte sich das Wetter zusehens, so dass wir an der Mosel, mit 25° C und einem Sonne-Wolkenmix, ideale Bedingungen für die Klettersteigbegehung hatten.



Sicherheitshalber hatten wir auch mal unsere Klettersteigsets mitgenommen, die wir aber nicht benötigt haben. Bei nassem Untergrund sieht das jedoch völlig anders aus und ich würde, bei diesen Bedingungen, von einer Begehung abraten.

Es ging also auf dem Trail kreuz und quer durch die Weinberge, um die einzelnen Ablesestages zu besuchen. Nebenbei kann man noch 2 Tradies und 1 Earthcache als Beifang mitnehmen.

Eine gewisse Grundkondition ist für die Runde Voraussetzung, da mehrere Auf- und Abstiege zu bewältigen sind. Sehr gut in Erinnerung, bzw. in den Beinen, ist uns der Aufstieg zum Gipfelkreuz geblieben. Der fängt erst relativ harmlos an, geht dann aber "strack die Wand hoch".

Nach ca. 4 Stunden (mit Pausen, Beifang und Fotostops) hatten wir die Dose gefunden und ein sehr schöner Tag ging zu Ende.

Helmut und ich waren von der Tour begeistert und können nur sagen:

SEHR EMPFEHLENSWERT - MACHEN!

29. Juli 2009

Abhängen am Sonntag

Es ist Sonntag, das Wetter optimal - was macht man dann: natürlich abhängen! Und wenn man das noch mit einem Cache verbinden kann, passt alles. Da ich, seit Nightclimber und Balkan Viadukt, auf alte Eisenbahnbrücken stehe, diese aber bei uns im Siegerland nicht vorhanden sind, sind wir am Wochenende mal in den Westerwald gefahren. Dort, bei Bad Marienberg, gibts es den Cache "Die schwarze Nister" an einer solchen Brücke. Unsere Frauen und den Nachwuchs haben wir in den örtlichen Tierpark geschickt, so dass Helmut und ich in aller Ruhe die Brücke in Angriff nehmen konnten. Nach dem Seileinbau gings das erste Mal nach unten. Da war auch gleich die Dose, jedoch benötigten wir noch einige Daten um sie zu öffnen. Also wieder hoch, Seile umgebaut und an anderer Stelle wieder runter. Das war eine Niete! Aber es gibt ja noch ein paar Möglichkeiten. Zwischenzeitig hatten sich noch einige einheimische Cacher eingefunden, so dass sich ein kleines Brückenevent entwickelte. Nach dem nächsten Abseilakt waren wir an der richtigen Stelle und fanden ein interessantes Objekt vor, dass uns nach kurzer Überlegung die nötigen Zahlen preisgab. Wo das Final war, wussten wir ja schon. Also zum vierten Mal abgeseilt und diesmal auch geloggt.

Fazit: Klasse Cache, der richtig Spaß gemacht  und genügend Abseilaktionen geboten hat. Einzig das Brückengeländer sieht an manchen Stellen nicht mehr sehr vertrauenerweckend aus. Aber auf der Brücke sind in den Jahrengenügend Bäume gewachsen, die man für den Seileinbau verwenden kann. Wir sind jedenfalls nicht das letzte Mal hier gewesen. In der Nähe gibts nämlich noch die über 30 m hohe Nistertalbrücke, die auch bedost ist. 

12. Juli 2009

Die Fressbuche - Eine 3-tägige Aktion

Nachdem wir in den letzten Wochen mit einer Armbrust aufgerüstet haben und auch die entsprechenden Schussbolzen gebaut hatten, gings heute zur finalen Aktion. Ort der Durchführung war Buchen sollst Du suchen (eins). Aber alles der Reihe nach:

1. Tag) An einem Samstag vor einigen Wochen sind wir mit der Slingshot zur Buche angerückt. Da waren wir noch guten Mutes. Das Pilotseil wurde nach vielen Versuchen endlich nach oben, durch die schmale Astgabel, gebracht. Leider nur nach oben, runter kam`s nicht mehr. Beim Versuch, die Schnur wieder nach unten zu bekommen, hat dann die Buche unser Schussblei "gefressen". Das Ganze passierte noch viermal - dann war unsere komplette Munition verschossen. Ein Stück Wurfschnur hat sich die Buche dann auch noch zum Kaffee gegönnt.

2. Tag) Am nächsten Sonntag haben wir wieder dort auf der Matte gestanden. Diesmal haben wir, mit Unterstützung von Helmut und seinem Bogen, das Pilotseil nach 3 Versuchen durchbekommen, jedoch lies sich jetzt das Kletterseil nicht durchziehen. Mehrere Stunden haben wir erfolglos, mit allen möglichen Tricks, versucht, das Seil doch noch durch die Astgabel zu ziehen. Zum Frustabbau sind wir dann einen nahegelegen Multi gelaufen. So was hilft und bessert die Laune.

3. Tag) Heute haben wir uns nochmal zur Buche aufgemacht und sind dem "Fressfeind" mit der Armbrust zu Stamme gerückt. Das Pilotseil war schnell hoch geschossen. Das Kletterseil durchzuziehen klappte wieder mal nicht. Nach vielen Versuchen hatte sich das Seil oben dermaßen verklemmt, dass es weder vor noch zurück ging. Um den Zugwinkel des Seils zu verändern, haben wir das 2. Ende über einen anderen Baum geworfen. Das Seil bewegte sich trotzdem keinen Zentimeter. Sollte die Fressbuche wieder zugeschlagen haben und ich mein Kletterseil kappen müssen? Dank Armbrust und genügend Equipment konnten wir ein zweites Seil an anderer Stelle setzen. Dann ist Klaus dort hoch, hat mein Kletterseil befreit und dabei ein Foto des gefräsigen Schlunds geschossen. Endlich hatten wir das Seil passend liegen und konnten dann endlich alle aufsteigen und mit dem Log dieses Kapitel abschliessen. Wer diesen Cache angeht, sollte genügend Zeit und Material mitbringen. 

29. Juni 2009

Nachtklettern

Eigentlich war der Tauri in dieser Nacht angedacht. Da aber die Wettervorhersage Gewitter und Starkregen angekündigt hatte (was aber nicht eintraf), wurde beschlossen "in der Nähe" zu bleiben. Da bot sich der Nightclimber an. Die Listings hatte ich nur kurz überflogen, was sich hinterher als Fehler herausstellte. Hätte ich mal genauer gelesen, wäre schnell klar gewesen, dass das mit der Nähe nicht so ganz sein kann. Aber mal von Anfang an: An Stage 1 wurde schnell zur Gewissheit, was wir schon geahnt haben. Also das Klettergeraffel ausgepackt und mit 3 Mann gleichzeitig in die Tiefe gestürzt. Das Ganze musste wegen der Wohnbebauung nahezu ohne Licht gemacht werden. Nachdem die nächsten Koordinaten ermittelt waren, stand fest, dass wir erstmal 20 min mit dem Auto zur nächsten Station fahren mussten. Soviel zum Thema "in der Nähe". Das Objekt war ähnlich dem Ersten, nur höher und diesmal mitten im Ort. Um weniger aufzufallen, haben wir diesmal nur Klaus nach untengeschickt. Zwischendurch mussten wir mehrfach innenhalten, da Kneipenheimkehrer unter uns herliefen. Am 1. Fenster konnten wir nichts finden. Deshalb  musste das Seil nochmals umgebaut werden. Im 2. Fenster zeigte sich ein Objekt, was aber sehr schlecht lesbar war. Erst nachdem wir noch eine UV-Lampe geholt hatten, waren die Koords zu erkennen. Stage 3 und somit das Final war ca. 3 km weit weg und vom gleichen Typ wie Nr. 2.  Wieder einmal ins Seil gehängt und ab nach unten. Jetzt waren wir am Ziel - endlich eine Dose.

Was Abends um 20:15 Uhr im Hellen mit Vorsicht Zecken und Water Tower zum Warmwerden begonnen hatte, endete um 3:15 Uhr am Final. Bis ich dann Zuhause war, wurde es bereits wieder hell.

Da ich ja erst seit Januar klettere, war diese Aktion im Dunkeln wieder eine neue Erfahrung für mich.

27. Juni 2009

Bauanleitung: Armbrustbolzen zum Seileinbau

Um bei T5-Caches, die ausserhalb der Wurfsack-Reichweite sind, die Pilotschnur auf den Baum zu bekommen, sind Hilfsmittel gefragt. Wir benutzen, je nach Location, entweder eine Schleuder oder eine Armbrust. Da die Standard-Schussbolzen der Armbrust hierfür nicht geeignet sind (zu leicht und zuviel "Bumms"), haben wir uns selbst etwas gebaut. Da eine Armbrust im Gegensatz zum Bogen immer die gleiche, hohe Sehnenspannung aufweisst, bleibt als Möglichkeit der Schusshöhenregulierung nur das Bolzengewicht. Wir haben deshalb sowohl Vollmaterial, als auch Röhrchen benutzt und können durch die Wahl des passenden Bolzens die Schusshöhe in einem gewissen Umfang beeinflussen.

Materialliste:

Messing-Vollstab, bzw. Messingrohr 8 mm Durchm., Golfball, Schlüsselring, evtl. Epoxydharz

benötigtes Werkzeug:

Metallsäge, Feile, Bohrmaschine, Bohrer 3 mm u. 6 mm (8 mm), evtl. Gewindeschneider u. Gewindebohrer, Hammer

Anleitung:

Zuerst wird der Messingstab auf die passende Länge abgesägt. Die Bolzenlänge muss etwas länger als die Führungsschiene der Armbrust sein, da vorne ja der Golfball noch angebracht wird. Bei unserer Armbrust passen 46 cm lange Bolzen. Der nächste Schritt ist Material- und Werkzeugabhängig. Wer ein Gewindeschneidset zur Hand hat (die Schrauber), dreht ein M8er-Gewinde auf das eine Ende des Stabes. Wer keins hat (die Kleber),  rauht die Oberfläche am Stabende ca. 3 cm lang an.  

Danach kommt der Golfball an die Reihe. Jetzt wird der Ball angebohrt. ACHTUNG: nicht durchbohren und gerade bohren!  Die "Schrauber", bohren ein 6 mm Loch, die "Kleber" eins mit 8 mm.  Anschließend drehen die "Schrauber" mit dem M8-Gewindebohrer ein Gewinde in das 6 mm- Loch (ja, das funktioniert) und schrauben den Ball auf den Stab. Die "Kleber" mischen etwas Epoxydharz an und geben es ins Bohrloch. Dann den Messingstab einkleben und aushärten lassen.

Im nächsten Schritt machen wir die Kerbe für die Schußsehne und auch noch die Seilbefestigung. Den Bolzen einspannen und mit der Metallsäge das Bolzenende mittig einsägen.  Anschließend den Sägeeinschnitt mit einer passenden Pfeile zur Kerbe erweitern. Bitte sauber entgraten, damit die Schußsehne nicht beschädigt wird. Jetzt wird noch das Loch für die Seilbefestigung der Pilotschnur gebohrt. Die richtige Bohrstelle ist 10 cm von der Kerbe entfernt und in der gleichen Richtung, wie die Kerbe. Mit dem 3 mm-Bohrer vorsichtig durchbohren und dann den kleinen Schlüsselring einfädeln. Das war`s.

Eine Besonderheit ist bei der Verwendung von Röhrchen, anstatt Vollmaterial zu beachten. Hier ist die Wandstärke zu dünn, um noch ein Gewinde schneiden zu können. Es muss also geklebt werden. Um in das eine Ende eine Kerbe schneiden zu können, muss das Röhrchen in diesem Bereich gefüllt werden. Hier hat sich wieder einmal der IKEA-Bleistift bewährt. Mit dem Hammer etwa um die Hälfte einschlagen, den Rest sauber absägen. Schon kann die Kerbe erstellt werden.

Wir können natürlich keine Haftung für diese Anleitung übernehmen - wünschen aber viel Erfolg beim Nachbau. Bei uns funktionieren die Selbstbaubolzen! 

Gruß Team Aikidoka

7. Juni 2009

Ich aber sage Euch...

Am vergangenen Sonntag war`s endlich soweit - der "Ich aber sage Euch" war jetzt endgültig fällig. TeamSchroeder und ich hatten vor 2 Monaten schon mal die Location erkundigt, jedoch nur den 1 Hinweis gefunden. Die nächste Station entzog unserer Reichweite. Nachdem wir uns Verstärkung in Form von MonsterS4R und Team Frechdachs geholt hatten - Zeikos hatte sich auch noch angeschlossen - und eine Unmenge an Material angeschleppt hatten, gings los. Nach Seileinbau und Abspannung des Statikseils machte sich Roger daran, die Unterseite der Brücke zu untersuchen. Nach langer Suche konnten wir eine Teilkoordinate sicherstellen. Die Stelle des 2. Teils war dann mit Logik schnell herausgefunden, jedoch musste die Seilkonstruktion abermals umgebaut werden. Training an HauswandNoch dazu hattes es mittlerweile angefangen stark zu regnen, so dass wir und die Ausrüstung quacknass waren. Auf der Suche nach dem Final, die durch etwas abweichende Koordinaten erschwert wurde, kam uns die große Anzahl der Teilnehmer zu Gute. Die Dose wurde dann nach kurzer Zeit entdeckt. 
Die ganze Aktion hat gut 4 Stunden gedauert. So kann man auch einen Sonntag verbringen.

7. Februar 2009

Geodiabolus Drill 4

Gestern war`s endlich so weit! Dieser Cache, der fast vor meiner Haustür liegt, juckte mich schon lange. Aber mangels Klettererfahrung und Ausrüstung blieb er bislang unbearbeitet. Nachdem ich Anfang Februar meine Kletterausrüstung beisammen hatte und erste Versuche im Wohnzimmer an der Ofen-Ostwand erfolgreich verlaufen sind, stand gestern der letzte Test an. Unter Aufsicht von Instructor Helmut bin ich an unserer Hauswand hoch. Es lief alles gut und ich bekam das OK für den Drill 4.
Also auf zum Rudersdorfer Viadukt. Helmut nutzte diese Gelegenheit, um den selbstgebauten Wurfsack zu testen. Leider hat das Objekt den Test nicht bestanden. Nach reichlichen Wurfversuchen und einigen "Near Misses" war das Pilotseil endlich über der Halterung. Kletterseil hochgezogen und dann musste ich ran. Nach 2 m habe ich dann festgestellt, dass meine Befestigung am Cinch nicht ganz optimal war. Also nochmal runter, Cinch umgeklemmt und ab nach oben. Nach dieser Änderung klappte es viel besser und nach einigen Minuten war der Aufstieg geschafft. Mit zitternden Händen (war ganz schön anstrengend) geloggt, Steigklemme ausgehängt und vorsichtig abgelassen. Die Erde hat mich wieder - hat Spass gemacht.


25. Januar 2009

Die Würfel sind gefallen

Leider nicht nur die Würfel, sondern auch ich - vom Baum. Der Sturz blieb aber folgenlos! Aber nun von Anfang an: Maierkurt rückte am Freitag endlich den Würfel raus. Helmut hat dann die Fleißarbeit erledigt und die 3-fbg. Blinkfolgen aufgeschrieben. Am Samstag haben wir uns dann gemeinsam an die Lösung gemacht. Zuerst hatten wir eine falsche Spur verfolgt. Also zuerst mal alle Blinkfolgen in Excel aufgeschrieben. Da hatte ich dann endlich auch mal eine Krypto-Erleuchtung und habe entdeckt, dass es sich um eine ??????? handelt. Die ersten Buchstaben hatte ich dann schon entschlüsselt. Helmut hatten dann am Spätnachmittag den kompletten Code geknackt, so dass wir heute Outdoorteil machen konnten. Der Micro hing wieder mal im Baum - ganz oben.

Helmut hatte eine Handverletztung und Volker ist nicht schwindelfrei, also musste ich hoch. Leider war das eine sehr rutschige Angelegenheit und nach den ersten 2 m fand ich mich auf dem Boden der Tatsachen wieder. Nach kurzer Pause dann den 2 Anlauf gestartet. Jetzt gings besser. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen aber langsam kam ich immer höher und irgendwann war ich dann oben beim Döschen. Dann kurz geloggt und abwärts gings. Diesmal sanft, auf dem regulären Weg.