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17. Juni 2009

Geteilte Meinungen

Am letzten Samstag haben Helmut und ich uns, auch mit Blick auf das hervorragende Wetter, entschlossen, Cachen zu gehen. Wir hatten uns das Rätsel des Lebens von Fiede ausgesucht. Die Logeinträge der Vorfinder deuteten schon darauf hin, dass dieser Cache nicht "mal eben so" zu machen ist.  Er stellte sich als schöner Wandercache, mit 12 oder 13 Stationen, heraus. Die Hinweise und auch die Micros waren schon ziemlich gut versteckt, aber wer schon einmal einen Fiede-Cache (z.B. La Tene oder Verbotener Wald) gemacht hat, weiß wie der Owner "tickt" und welche "Spezialtäten" er zu bieten hat. Wenns wirklich mal hängt, hilft er auch gerne als Telefonjoker weiter. Uns hat die Runde sehr gut gefallen und auch die Koordinaten waren bei uns ziemlich genau. Obwohl wir da auch schon gegenteilige Meinungen zu den Koords und der Art der Verstecke gehört haben.  Wir jedenfalls können die Runde empfehlen - wie gesagt es gibt "geteilte Meinungen".

Vor der Runde in Zeppenfeld stand in Eiserfeld noch Das Euelsloch an. Dieser Cache konnte uns nicht so begeistern, da er in unseren Augen etwas "durcheinander" und auch an einer Stelle nicht eindeutig ist. Eine optische Zwischenstation konnte von uns außerdem nicht erkannt werden, was einigen Vorcachern ebenso ging. Dadurch konnten wir die vorletzte Station nicht finden, was jedoch nicht weiter tragisch war, da wir das Final durch Umkreissuche auch so finden konnten. Der Owner hat aber bereits Kontakt mit uns aufgenommen und will den Cache wohl etwas verändern. Sicher gibts auch hier wieder "geteilte Meinungen" zu diesem Cache. Das Final ist aber auf jedenfall sehenswert.

12. Juni 2009

Brückentag = Cachetag

Das Wetter war gut - wir hatten frei - der gestrige Dauerregen war auch vorbei. Also eben übern Berg nach Weidelbach. Hier gab`s noch einen unerledigten Multi (Querfeldein auf dem Stein). Der Cache machte seinem Namen alle Ehre. Es ging wirklich oft querfeldein - zur Freude der zahlreichen Zecken. Nach etwas Suchen an Stage 1 haben wir ein passendes Objekt gefunden. Die nächsten Stationen waren leichter, da wir jetzt wussten, nach was wir Ausschau zu halten haben. Sogar eine Kletterstation gabs unterwegs. Die Cacheidee ist gut, da diese Zwischenstationen bestimmt nicht wegkommen. Nach 10 Stages war die Finalkoordinate komplett und wiedermal gings querfeldein zur Dose. Auf dem Heimweg lagen noch 2 Tradies (Blutworstfelsen und Et Türmche) in der Nähe. Diese wurden auch noch kurz abgehakt.
Nachts habe ich noch kurz den Nachtcache Abgeblitzt und einen Tradi gemacht, da ich bei einem Bekannten war, der in der Nähe des NC-Finals wohnt. Auf dem Weg dorthin gab`s eine Super-Aussicht über das nächtliche Siegerland. Ein schöner Abschluss des langen Cachetages.

11. Juni 2009

Wochenendthema: Wetter



Hat man sich entschlossen Cachen zu gehen, stellt sich oftmals die Frage: Wie wird das Wetter? Welche Klamotten benötige ich? Bei eindeutiger Wetterlage ist das alles kein Problem. Aber im Siegerland überwiegt ja eher das wechselhafte Wetter. Kurzfristig sehr hilfreich ist in diesem Fall ein Blick auf das Regenradar. Mit Hilfe der Animation und der mitlaufenden Zeit lässt sich ziemlich genau sehen, was auf einen zukommt und abschätzen wie lange es bis zum großen Regenguss dauert. 
Bei einem Blick zum Himmel können die Wolken auch bereits eine Menge verraten:
Hohe dünne Federwolken (Cirrus) sind Vorboten einer Warmfront und deuten auf eine  Wetterverschlechterung in 24-36 Std. hin. Eine Warmfront bedeutet in der Regel gleichmäßigen und langanhaltenden Landregen, der beginnt, wenn die Sonne vollständig verdeckt ist. Mäßiger oder starker Regen fällt dann aus der Nimbostratusbewölkung. Im Sommer kann es auch zu Warmlufteinschubgewittern kommen. 
Weitaus schneller entwickeln sich bei feuchtwarmen Wetter aus harmlosen Cumulus-Wolken die Cumulonimben (Cb) = Gewitterwolken. Schön zu beobachten ist das rasche vertikale Wachstum der Wolke.  Oftmals bildet sich oben ein Amboss aus, der eine Höhe von 10000 m erreichen kann. Hat die Wolke schon dieses Stadium erreicht, ist das Gewitter nicht mehr fern und es ist angebracht, sich einen Unterschlupf zu suchen.

9. Juni 2009

Historiencaches - ja bitte!

Nachdem Mäckes den neuen Multicache schon vorab per Rundmail angekündigt hatte, ist in der vergangenen Woche die Freischaltung erfolgt. Lt. Owner kennen bestimmt 99 % der Siegener Cacher diese Stelle nicht. Es gilt ein unbekanntes Tor in der alten Stadtmauer zu finden. Als alter Weidenauer Junge vom Giersberg hatte ich von früher noch so "ein Bild im Kopf". Nach etwas Recherche war klar, dass ich vor langer Zeit schonmal dort gewesen bin. Also Mut zum Risiko: Die 3 Vorstationen habe ich ausgelassen und bin direkt zum vermuteten Final. Mit Hilfe des Hints (magnetisch) hatte ich das Döschen nach 15 Min. Suche in der Hand.

Ich bin immer begeistert von Caches mit historischem Hintergrund und an historischen Locations

7. Juni 2009

Ich aber sage Euch...

Am vergangenen Sonntag war`s endlich soweit - der "Ich aber sage Euch" war jetzt endgültig fällig. TeamSchroeder und ich hatten vor 2 Monaten schon mal die Location erkundigt, jedoch nur den 1 Hinweis gefunden. Die nächste Station entzog unserer Reichweite. Nachdem wir uns Verstärkung in Form von MonsterS4R und Team Frechdachs geholt hatten - Zeikos hatte sich auch noch angeschlossen - und eine Unmenge an Material angeschleppt hatten, gings los. Nach Seileinbau und Abspannung des Statikseils machte sich Roger daran, die Unterseite der Brücke zu untersuchen. Nach langer Suche konnten wir eine Teilkoordinate sicherstellen. Die Stelle des 2. Teils war dann mit Logik schnell herausgefunden, jedoch musste die Seilkonstruktion abermals umgebaut werden. Training an HauswandNoch dazu hattes es mittlerweile angefangen stark zu regnen, so dass wir und die Ausrüstung quacknass waren. Auf der Suche nach dem Final, die durch etwas abweichende Koordinaten erschwert wurde, kam uns die große Anzahl der Teilnehmer zu Gute. Die Dose wurde dann nach kurzer Zeit entdeckt. 
Die ganze Aktion hat gut 4 Stunden gedauert. So kann man auch einen Sonntag verbringen.

13. Februar 2009

P6-View

Das wurde ein Etappencache: 

1. Etappe: An der 1. Station hatten ich gerade angefangen zu suchen, als der Parkwächter kam. Also erst einmal abgebrochen. Nach 1 Woche gings dann mit der 2. Etappe weiter: Nach der Arbeit die Stages abgegangen - diesmal ohne Störung. Dann am Final festgestellt, dass es für Büroklamotten dort zu siffig ist. Also wieder abgebrochen. 3. Etappe: Heute mit dem passenden Cacheroutfit angerückt, eine Lücke im Muggelstrom abgewartet und ab "über`n Zaun". Nach kurzer Suche habe ich den Cache gesichtet.  Er hängt relativ hoch, so dass ich mit meinen 1,77 m  gerade eben mal so herankam. Unter 1,75 m Körpergröße hat man Probleme.
Eine schöne Runde durch Siegen, mit zum Teil toller Aussicht.

7. Februar 2009

Geodiabolus Drill 4

Gestern war`s endlich so weit! Dieser Cache, der fast vor meiner Haustür liegt, juckte mich schon lange. Aber mangels Klettererfahrung und Ausrüstung blieb er bislang unbearbeitet. Nachdem ich Anfang Februar meine Kletterausrüstung beisammen hatte und erste Versuche im Wohnzimmer an der Ofen-Ostwand erfolgreich verlaufen sind, stand gestern der letzte Test an. Unter Aufsicht von Instructor Helmut bin ich an unserer Hauswand hoch. Es lief alles gut und ich bekam das OK für den Drill 4.
Also auf zum Rudersdorfer Viadukt. Helmut nutzte diese Gelegenheit, um den selbstgebauten Wurfsack zu testen. Leider hat das Objekt den Test nicht bestanden. Nach reichlichen Wurfversuchen und einigen "Near Misses" war das Pilotseil endlich über der Halterung. Kletterseil hochgezogen und dann musste ich ran. Nach 2 m habe ich dann festgestellt, dass meine Befestigung am Cinch nicht ganz optimal war. Also nochmal runter, Cinch umgeklemmt und ab nach oben. Nach dieser Änderung klappte es viel besser und nach einigen Minuten war der Aufstieg geschafft. Mit zitternden Händen (war ganz schön anstrengend) geloggt, Steigklemme ausgehängt und vorsichtig abgelassen. Die Erde hat mich wieder - hat Spass gemacht.