21. Mai 2013
Greifensteinschleife (GC2Y7YQ)
11. Mai 2013
Erhellend - Produkttest LED-Lenser SEO5
8. Mai 2013
Ten Years after....
Gab's anfangs noch hauptsächlich Tradis und Multis, kamen dann ab 2007 zunehmend Mysteries heraus. Zuerst waren das richtig gute Sachen, mit tollen Locations, stimmigen Stories und den passenden Dosen. Da sind mir so Caches wie Halloween I - Jack O´Lantern , der Indy und DRILL 666 - die Unterwelt noch gut in Erinnerung. Mit der Zeit wurden die Rätsel immer schwerer und abgefahrener, die Locations immer langweiliger und die Dosen immer kleiner. Heute muss man meist irgendwelchen wirren Gedankengängen des Owners folgen und wird dafür mit einem Filmdöschen an einer Kackecke "belohnt".Das sind alles Aktionen, die im Gedächnis bleiben, während das Mystery-Filmdöschen an der Leitplanke nach kurzer Zeit in das zerebrale Nirwana abgetaucht ist.
28. April 2013
Ich nehme das Stöckchen auf...
- Bandschlinge mit Karabiner - habe ich schon oft gebraucht, wenn's mal wieder irgendwo hoch ging und ich einen Tritt brauchte. Man ist ja nicht mehr der Jüngste.
- Kopflampe - klein, leicht und sehr hilfreich, wenn es unverhofft in dunkle Schächte und Rohre geht.
- Heißklebestick - sehr nützlich, wenn was aus engen Löchern und Spalten gehoben werden muss. Einfach mit mit dem Feuerzeug die Spitze anwärmen und auf das Objekt drücken. 5 Sekunden warten und dann rausziehen.
24. Dezember 2012
GC-Jahresrückblick 2012
Jahresrückblick
Hängengeblieben
Highlight
Danksagungen dürfen auch nicht fehlen
Ausblick
Thomas und Simone
(Team Aikidoka)
4. Oktober 2012
Indian-Summer-Hiking-Event 2012
Indian-Summer-Hiking-Event 2012
9. Juli 2012
Muellerthal-Trail Nr. 2

Dann ging's endlich los. Jeder mit ca. 14 kg, einschließlich 2,5 l Wasser, auf dem Rücken. Das, das bei dem schwülen Wetter zum Trinken und Kochen zu wenig sein würde, war uns klar. Für dieses Problem hatten wir Martin's MSR Wasserfilter, so dass wir die Flaschen mit Wasser aus den Bächen auffüllen konnten. Das Ding hat sich super bewährt.
Landschaftlich eine tolle Gegend. Der Trail führte uns durch Sandstein-Felsformationen, über Felstreppen und enge Spalten, durch die wir nur mit viel Mühe unsere Rucksäcke durchgezogen haben. Und ständig ging's hoch und runter. Eine entsprechende Trittsicherheit ist hier gewiss nicht das Schlechteste. Unser Stundenschnitt pendelte sich zwischen 2 und 2,5 km ein.
Zur Mittagspause gab es den nächsten Equipmenttest. Neben Kochern und Zubehör wurde auch die Verpflegung getestet: Klaus hatte 3 Travellunch Tagesrationen "Kalte Regionen" mit verschiedenen Inhalten besorgt. Das Ergebnis war durchaus positiv. So eine Tagesration ist reichlich bemessen und durchaus geschmacklich sehr annehmbar. Ich war erst skeptisch, habe mich aber überzeugen lassen.
Nach über 10-stündiger Wanderung musste Ausschau nach einer Übernachtungsmöglichkeit gehalten werden. Da wir in der Nähe von Consdorf waren, bot sich der dortige Campingplatz an. Die Sache hatte nur einen Haken, bzw. eine Treppe. Wir waren unten im Canyon und der Platz oben auf der Höhe. Also die letzten Kräfte mobilisiert und Stufe um Stufe die besagte Steintreppe hochgekämpft. Oben glaubten wir schon an Halluzinationen. Als wir über den Canyonrand schauen konnten, fiel unser Blick direkt auf "Lou's Burger Bude". Der Abend war gerettet! Burger, Pommes, Cola und Bier zogen wir natürlich unseren EPA's vor. Selten hat eine erste Dose Cola so gut geschmeckt!
Da wir jetzt noch Zeit hatten, haben wir den Heimweg verlängert und sind noch Europas ältesten, aktiven Cache angefahren, den GC40 in der Nähe von Namur in Belgien.
25. Dezember 2011
Jahresrückblick 2011
Und wieder ist ein Jahr vorbei... Zeit, einmal auf die vergangenen 12 Monate zurückzuschauen. Also Fotos herausgekramt und in Erinnerungen geschwelgt. Manches hatte ich längst wieder vergessen. Das waren dann die eher schlechten bis mittelmäßigen Caches.
Die Besseren aber hatten sich in den Gehirnwindungen festgekrallt. Wie da wären der Klettercache "Bei den Vögeln", wo Klaus und ich uns einen total vereisten Baumstamm hochgearbeitet haben.
Oder aber der "Nix besonderes" Kletter-NC, bei dem ich um 0 Uhr meinen Geburtstag in 5 m Höhe auf einem alten Gebäude begehen konnte.
Ebenfalls im Gedächnis blieb der " Hunt after the World War II. Gold Treasure" auf einem Truppenübungsplatz in Dänemark, wo wir uns in 25 Bunker hineinkämpfen mussten. Für diesen Cache nahmen Tanja und Jörg extra eine Anfahrt von 800 km in Kauf.
Highlight war in 2011 der "The Rock" in Wesel.
....und noch einige gute Caches mehr, die hier alle aufzuzählen, den Rahmen sprengen würde. Jedoch habe ich einige Eindrücke mal in der nachstehenden Fotoshow zusammengestellt.
2. Dezember 2011
Finder, nein danke!
Wie kann ich als Cacheowner verhindern, dass jemand meinen Cache findet?
5. Oktober 2011
Indian Summer Hiking Event zum Zweiten
Diese Bedingungen einzuhalten, stellte sich als nicht so einfach heraus. Packt mal einen 20 km Kreis in die Landschaft, ohne viele Straßen zu benutzen. Letztlich hat es dann doch noch hingehauen und die grobe Strecke stand. Als dann der Gips weg war und ich wieder radfahren konnte, wurde die Route mal abgefahren und nach kleinen Änderungen, zusammen mit dem Listing, gepublisht.
Am 3. Okt um 10:00 Uhr war's dann soweit, 32 furchtlose Cacher und 3 Cachedogs nahmen die Strecke unter die Füße. Wieder einmal haben sich meine Connections bezahlt gemacht. Genau wie im vergangenen Jahr, hatten wir einmal mehr Kaiserwetter. Was will man mehr. Erwähnenswert ist auch noch, dass selbst Cacher aus Marburg und dem Sauerland die weite Anfahrt nicht gescheut haben, um dabei zu sein. Schön das ihr dabei wart.
Gleich am Anfang kam der Streckenteil mit dem größten Aufstieg. Aber wir waren ja alle noch ausgeruht und auch das Lauftempo wurde so angepasst, dass sich während der Tour noch locker unterhalten werden konnte. Kurz vor dem Gipfel gab es schon die ersten Cache-Beifänge zu finden. Wenig später war der Pausenplatz an der Tiefenrodter Höhe erreicht. Einfach ein toller Platz mit Rothaarsteig-Liegen, Picknicktisch und einer genialen Aussicht über das Siegerland. Wer dort noch nicht war, sollte das unbedingt nachholen.
Nach einer Stärkung aus dem Rucksack ging's auf die 2. Etappe. Weiter über den Rothaarsteig Richtung Kalteiche, dem höchsten Punkt unserer Tour. Nach weiteren Kilometern wurde der zweite Halt am Goldschmiedsborn eingelegt. Hier gab's Sitzgelegenheiten, Quellwasser und "zufällig" noch einen Cache.
Anschließend hatten wir eine Bergab-Phase mit wieder einigen Caches am Wegesrand, die von dem Einen und Anderen noch geloggt wurden. Als wir das Wilnsdorfer Schulzentrum und damit den letzten Pausenplatz vor dem Endspurt erreicht hatten, fand sich auch das Tour-Logbuch.
Die letzten Vorräte aus den Rucksäcken wurden vertilgt und anschließend die letzten 5,7 km unter die schon müden Füße genommen. Den freilaufenden Bullen konnten wir entkommen. Seltsamerweise hatten die Bullen aber Euter. Ob der Bauer wohl übers Ohr gehauen wurde?
Gegen 16:15 Uhr kam der Startpunkt in Rudersdorf wieder in Sicht und alle, die Morgens losgezogen waren, fanden sich dort auch wieder ein - wir hatten unterwegs keine Ausfälle zu verzeichnen.
Abschließend ist zu sagen, dass sich die Arbeit im Vorfeld wieder gelohnt hat. Es war eine runde Sache, mit netten Mitstreitern, einem tollen Herbstwald und super Wetter - so stelle ich mir den perfekten Tag vor.
Weitere Fotos vom Event gibt's auf der Picasa-Seite von Team Frechdachs und bei Everytrail von JeeperMTJ. Ein sehr schönes Video von der Aktion hat Klaus wieder erstellt. Ansehen lohnt sich.
Wie schon im vergangenen Jahr war die Resonanz wieder absolut positiv. So bin ich ja sozusagen wieder in Zugzwang für nächsten Herbst.
19. Juni 2011
THE ROCK
Anreise für die Teams Frechdachs, Aikidoka, JeeperMTJ und Marsipulami0815 erfolgte am Pfingstsonntag mit Übernachtung auf der Gravinsel. Hier verdienten wir uns unseren 6. D-Punkt. Der Platz war einfach nur rappelvoll. Das komplette Ruhrgebiet hatte die Feiertage zum Campen genutzt. Wie man sich das nur freiwillig antun kann, bleibt mir ein Rätsel. Wir mussten ja dort hin - wir waren ja auf einer Mission ;-) Jedenfalls ist am Ballermann zur Hauptsaison weit weniger los, als dort zu Pfingsten.
Nach sehr kurzer Nacht und schnellem Frühstück ging es dann zum Startpunkt, wo dann noch DaGeorge zu uns stieß. Der war als Heimschläfer wenigstens ausgeschlafen. Erstaunlich war auch, dass wir an einem Feiertag, bei gutem Wetter, die Location für uns allein hatten. Wir teilten uns dann in ein Ground- und ein Skyteam ein, was sich sehr gut bewährt hat. Manche Stages waren besser von unten, andere besser von oben erreichbar, so dass zum Einen jeder mal dran war und wir zum Anderen zügig voran kamen und auch die beiden Tradies noch eben einsammeln konnten. Tierisch gute Begegnungen gab's auch noch. Das Groundteam hatte mit Kuh Elsa einen aufdringlichen Groupie und DaGeorge vom Skyteam wurde fast von einer startenden Gans aus dem Taubennest geworfen.
Nachdem wir alle benötigten Zahlen und die Formel zusammen hatten, standen wir dann unten vor THE ROCK und schauten ehrfürchtig nach oben. Es versteht sich von selbst, dass diesmal alle nach oben wollten. Durch einen einzelnen, tellmäßigen Schuss mit der Armbrust habe ich dann die Pilotschnur mal über den Klotz befördert. Das Seil war schnell eingebaut und einer nach dem anderen machte sich auf den Weg in Richtung Dachterasse. Oben zierte sich das blaue Schloss und gab erst nach viel gutem Zureden das Logbuch preis. Das Ding hat die besten Tage hinter sich und müsste dringend mal ausgetauscht werden. Nach Geniessen der Aussicht und den obligatorischen Fotos gings dann wieder Richtung Erde. Wir waren uns einig, dass das wieder mal ein richtig guter Cachetag war und wie sagte Klaus so treffend: Mann, was haben wir heute gerockt! Dem ist nichts hinzuzufügen.
Übrigens gibts von unserer Aktion auch wieder ein Video von Klaus (Team Frechdachs).
22. Mai 2011
WW2 Treasure Hunt
Wenige Tage später, auf dem GC-Stammtisch, erzählte ich beiläufig von unserem Vorhaben und erwähnte nebenbei, dass wir noch Platz im Ferienhaus hätten und ob nicht jemand hochkommen wollte. Der Herr Logstoff, sowie Da George und Fee75, zeigten Interesse. Leider machte den Logstoffs eine Familienfeierlichkeit einen Strich durch die Rechnung. Aber Da George und Fee75 nahmen die 800 km unter die Räder und meldeten sich am Freitag zum "Einsatz". Als Einsatzbeginn wurde der Samstag festgelegt, nicht ohne vorher nochmals die Schießzeiten des dänischen Militärs zu checken. Wir hatten Glück, der Zugang war frei.
Was jetzt kam, waren Bunker, Bunker, Bunker. In allen Formen und Größen. Wir zwängten uns durch Löcher, Spalten, Rohre und Engstellen. Immer auf der Suche nach den benötigten Informationen, die uns eine Station weiterbrachten. Wir waren, auch durch die vorherigen Logs, vor Kreuzottern vorgewarnt, bekamen aber selber keine zu Gesicht - worüber wir auch nicht traurig waren. 5,5 Stunden und 35 Bunker später standen wir dann am errechneten Punkt, von wo dann geleuchtet und Reflektoren gesucht werden müssen. Unser Problem: es wird hier z.Zt. erst um 23:00 Uhr dunkel, was eine Pause von 5 Stunden und nochmalige Anfahrt bedeutet hätte. Unsere Lösung: Das Sonnenwinklersche Unschärfetheorem. Wir sind einfach mal in die wahrscheinlichste Richtung gegangen und haben nach den Reflektoren gesucht und diese glücklicherweise auch gefunden. Diese führten uns dann auch zur großen Finaldose.
Fazit: ein schöner, sehr interessanter Cache in einer sehenswerten, geschichtsträchtigen Location.
20. März 2011
Ausgezwitschert
Seit einiger Zeit beglückt Garmin die Cachergemeinschaft mit einem Gerät namens Chirp, welches frei eingebbare Informationen an die passenden Geräte (Colorado, Oregon, Dakota, 62er) übermittelt. So weit, so gut. Aber grau ist alle Theorie.Bisher hatte ich es bei 2 Caches (Buchstabensuppe und Gezwischer in Offdilln) mit dem Chirp zu tun. Beim Suppencache hatte ich erst eine Anzeige, als ich mich auf 1 m dem Teil genähert hatte. Dies war möglich, da der Owner vor Ort war und ich dann wusste, wo es liegt.
Da man in der Praxis oftmals mit Abweichungen von 5 bis 10m oder auch mehr zu kämpfen hat, ist es wohl eher Zufall eine Verbindung zu bekommen.
Dies bestätigte sich auch beim Offdillner Cache. Auch hier gab's für mich keinen Empfang.
Zum Glück waren Ersatzkoordinaten angebracht. Ich habe mir dann noch die Mühe gemacht, 10 Min lang an diversen Positionen Empfang zu bekommen, aber das Ding blieb stumm.
In meinen Augen ist die Chirperei ähnlich unausgereift, wie die Wherigo-Sache.
Oder aber die Owner haben sich nicht an die Vorgaben gehalten....
Abmessungen: 3,3 x 2,3 x 0,7 cm (B x H x T)
Gewicht: ca. 28 g
Wasserdicht: nach Standard IPX7 (1 m für 30 Minuten)
Batterie: Knopfzelle CR 2032.
Batterie Laufzeit: Bis zu 1 Jahr bei Dauerbetrieb, auswechselbar, niedriger Batteriestand wird auf einem kompatiblen Garmin-Gerät angezeigt
Reichweite: bis zu 10 Meter
Passwort-Schutz: Ja
Tipps: Nicht in Metallbehälter einsetzen, nicht vergraben, nicht unter Wasser tauchen, sollte in alle Richtungen über ungehinderte Sicht verfügen
Um diese Vorgaben zu erfüllen, müsste das Ding ja an einen Baum gehängt werden, was aber aus Diebstahlgründen eher nicht praktiziert wird. Da kann ich, bei Preisen von 20 - 25 €, die Owner auch ein Stück weit verstehen.
Ich werde, bei meinen Caches, beim Althergebrachten bleiben, zumal man ja sowieso noch Koordinaten anbringen muss, für die Cacher, die kein passendes GPS-Gerät haben.
25. Dezember 2010
Fazit 2010
Wieder ist ein Jahr so gut wie vorbei. Welche Caches sind uns im Gedächnis geblieben und was hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen?
Zum einen wäre da mal die 7-Burgen-Tour zu nennen. Weiterhin ist unsere Tour nach Belgien unbedingt erwähnenswert. Aber auch die Cacherei in den Schneemassen am Anfang des Jahres, wo wir so manches Mal bis zum Hintern im Schnee steckten, sind mir noch gut in Erinnerung geblieben. Aber mit der richtigen Ausrüstung fand sich trotzdem meist noch eine Dose.
Apropos Ausrüstung. Kam doch in diesem Jahr erstmals Helmut`s altes Faltboot zum Cacheeinsatz. Das hat wirklich Spass gemacht! Sicherlich war das nicht die letzte Cache-Bootstour.
Auch neue Wege haben wir beschritten - und zwar über 25 km. Erstmals gab es ein Event, das abseits von den üblichen Schnitzel und Pommes-Veranstaltungen statt fand. Ich rede vom Indian-Summer-Wander-Event. Die große, positive Resonanz verpflichtet zu einer Fortsetzung!
Die Klettersteigtouren am Calmont und in Boppard fallen mir ebenfalls noch ein. Auch diese Caches sind unbedingt empfehlenswert.
Bilder von unseren Aktionen gibts bei Youtube
Gefallen, haben uns in diesem Jahr auch die Bergbaucaches, bzw. das Event in Eiserfeld. Gerade die gut gemachten Caches bleiben in Erinnerung, während man lieblos hingeworfenen Tradies schnell aus dem Gedächnis streicht.
Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass 2011 mal wieder mehr schöne Multies "auf den Markt" kommen.
In diesem Sinne - wünschen wir ein gutes neues Jahr.
11. Dezember 2010
Schulterblick (Teil 2)
9. Dezember 2010
Schulterblick (Teil 1)

24. Oktober 2010
Mittelrhein Klettersteigtour
Ein Termin wurde festgelegt, aber vom Wetter abhängig gemacht. Am 23.10.10 sollte es morgens um 7:00 Uhr losgehen. Anfang der Woche sahen die Wetterprognosen für`s Wochenende nicht sehr gut aus. Aber wir hatten Glück! Für den Samstag war ein kurzer Zwischenhocheinfluß angekündigt. Kurz vor der Abfahrt wurde nochmal schnell eine Flugwettervorhersage eingeholt. (Die ist genauer als die "Normalen"). Dort wurde uns ein Zeitfenster bis ca. 17:00 Uhr versprochen, bis dann der Regen kommen sollte.
Bei Ankunft am Parkplatz in Boppard, wurde erst einmal das Frühstück nachgeholt, das bis dahin zu kurz gekommen war. Gut gesättigt - außer dem Oy, der hat immer Hunger - wurden die Klettersteigsets angelegt und dann ab auf den Steig.
Der ist nicht ganz so lang, wie der Moselsteig, hat aber m. E. schönere Kletterpassagen. Während wir an der Mosel, das Set nicht benötigt haben, waren wir hier an manchen Stellen froh, uns einhängen zu können. Sicher geht`s auch ohne. Es gibt auch Leute, die dort sogar bei Nässe mit Turnschuhen rumkraxeln, aber warum soll man auf die zusätzliche Sicherheit verzichten, wenn man das Geraffel sowieso rumliegen hat.
Unterwegs waren für den Multi diverse Sachen zu zählen. Wie das immer so ist: 4 Leute zählen und haben 4 unterschiedliche Ergenisse. Ein Tradi an einer Aufstiegstelle wurde schnell gefunden, so dass wir am Ende des Steiges, am Aussichtspunkt, mit der Rechnerei unserer gezählten Werte beginnen konnten. Auf Grund der niedrigen Temperaturen wurde der Gaskocher angeschmissen und auch eine Flasche Glühwein fand aus den Tiefen des Rucksacks ihren Weg ans Tageslicht. Dieser Umstand war der Rechnerei nicht gerade zuträglich.
Mit gemischten Gefühlen, bezüglich der Richtigkeit unserer ermittelten Koordinaten, gings dann den Berg hoch Richtung Final. Dort angekommen, fand sich nach kurzer Suche, entgegen unseren Erwartungen, doch tatsächlich eine Dose. Leider reifte dort auch die Erkenntnis, dass Finndus seine Tasche, mit wertvollem Inhalt, am Glühweinpunkt stehengelassen hatte.
Also wieder zurück, den Berg runter und Tasche geholt - war zum Glück noch da. Anschließend erneuter Aufstieg - die Bäume am Wegesrand kannten wir inzwischen mit Vornamen - am Final vorbei, zum Vierseenblick. Dann gings zurück ins Tal. Nicht ohne noch einen Beifang-Tradi zu loggen. Wir haben für den Abstieg nicht die Sissi-Variante mit der Sesselbahn gewählt, sondern sind dem Wegweiser "Boppard Alpin" gefolgt. Dauert zwar länger, ist aber schöner.
Unten wurden anschließend 2 Mysteries und 1 Tradi gemacht, die der Oy noch auf dem Gerät hatte. Um 16:45 Uhr setzte dann auch der angekündigte Regen ein - Wetterberatung stimmte also ziemlich genau - und nach einem Abendessen auf der Heimfahrt endete ein schöner Cachetag.
Den Klettersteigcache in Boppard können wir empfehlen. Wir hatten viel Spaß an dem Tag. Ein Dank an meine Mitstreiter Finndus, Oy the Billy Bumbler und Der Hesse.



