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21. Mai 2013

Greifensteinschleife (GC2Y7YQ)

Ein wirklich sehr lohnenswerter Wandercache, den wir uns schon "so lange" mal vorgenommen hatten. Bereits im letzten Jahr war der Cache eingeplant - da allerdings als Fahrradrunde. Naja, es hatte terminlich immer nicht gepasst. Heute, nach Abschluss der Tour, bin ich aber froh, dass wir den zu Fuß gemacht haben. :-)

Anfang Mai hatte ich nochmal bei Klaus und Marcus angefragt, wie es denn aussehe mit der Greifensteinschleife? Und, oh Wunder, am Pfingstsonntag und -Montag konnten alle. Das wir die Tour als 2-Tagestour machen wollten, stand nie in Frage, da wir alle drei Genusscacher sind und auch viel zu gerne mal die heimische Küche und das Bett gegen Outdoorfood und Isomatte tauschen.

Lediglich die Wettervorhersage passte nicht ganz zu unserem Vorhaben. Vorausgesagt war für Sonntag ab 16:00 Uhr ein Wetterwechsel mit Starkregen und Gewitter. Dann, in der Nacht, Durchzug der Kaltfront mit Dauerregen am Montag. Shyce! Aber wir mussten nicht lang überlegen. Entsprechende Ausrüstung ist bei allen vorhanden und so hieß es: "Wir gehen trotzdem!"

Also wurden die Rucksäcke gepackt, Zelt und Isomatte geschnürt, Wasserfilter, Kocher und Tütennahrung eingepackt, so dass wir, jeder mit 13 / 14 kg am Rücken, um 8:45 Uhr in Herborn starteten. Wetter: Blauer Himmel 13° C

Nach etwa 1 km kam dann die Erste von vielen Steigungen, die uns zum Merkenbacher Wasserturm führte. Es wurde stetig wärmer, so dass bereits die Jacken in die Rucksäcke wanderten. Kurz nach dem Wasserturm lauerte uns der Owner auf. Er hatte Tee im Gepäck und lies uns einen 1A-Service zukommen. Daumen hoch!

Dann liefen wir weiter - natürlich bergauf - zum Ort und Burg Greifenstein. Unterwegs wurde immer mal unterbrochen, um den ein oder anderen Beifangcache mitzunehmen. Dadurch , und durch die herrlichen Ausblicke, waren wir wohl etwas abgelenkt, sonst hätten wir wohl die Geheimstation entdeckt. - PEINLICH, sag ich nur.

Von nun an ging's bergab. Nicht mit uns, sondern mit dem Weg. Unsere mühsam erklommenen Höhenmeter schwanden immer mehr, bis wir unten an der Ulmbach-Talsperre angekommen sind. Wetter: immer noch blauer Himmel, mehr als 20° C. 

Vorab war aber noch die Kletterstation zu bewältigen. Da war das Finden sehr viel schwieriger als das
Klettern. Bei 19 m Ungenauigkeit des GPS-Signals wird die Suche nach einem Petling im grünen Blätterdach zum Geduldspiel, da dort die Bäume dicht an dicht stehen. Mit Hilfe des Telefonjokers konnten wir die Anzahl der möglichen Bäume reduzieren und nachdem Marcus sich mal die Augen gerieben hatte, konnte er  das Behältnis entdecken und ich machte mich an den Aufstieg. Dann hatten wir den Staudamm vor uns, der überquert werden musste.

Jetzt wurde es heftiger. Zuerst war der Weg weg. Da wo der Track einen Weg anzeigte, war keiner. Der kürzeste Weg ist eh die Gerade, so schlugen wir uns querfeldein durch einen Fichtenwald bis zum nächsten Weg. Der führte dann über eine längere Strecke bergauf bis nach Rodenroth. 

Mittlerweile zogen die ersten Wolken auf und es wurde zunehmen schwüler. Der Flüssigkeitsverbrauch stieg. Aber wir hatten ja einen Wasserfilter dabei und es gab genügend Bäche, wo wir die Bestände wieder auffüllen konnten.


Wegpunkt G, den wir ansteuern mussten, lag oberhalb vom Ort auf dem Rasenberg. Von hier hat man eine super Aussicht bis zum Taunus, dem Vogelsberg, usw. Wir konnten daher sehen, dass es sich dort immer mehr zuzog und sich schlechtes Wetter ankündigte. Da nur wenige Meter oberhalb des Wegpunktes eine Schutzhütte steht, beschlossen wir, unser Nachtlager dort aufzuschlagen. Zumal wir etwas mehr als die Hälfte der Strecke bereits bewältigt hatten. Dies stellte sich später als richtige Entscheidung heraus, da es in der Nacht wie aus Eimern schüttete. Noch schien aber die Sonne und wir saßen draußen, pflegten die müden Knochen und genossen den Ausblick ins Land.

Später meldete sich der kleine große Hunger. Es war Zeit, die Gourmetküche aufzubauen. Es gab Fleischpflanzerl mit Kartoffelbrei. Während des Dinners bekamen wir Besuch. Owner und Ownerin ließen es sich nicht nehmen, uns zu besuchen. Außerdem nahmen sie ihren Betreuungsauftrag sehr ernst und hatten 3 Sixpacks dabei. VORBILDLICH!! Das wurde noch ein sehr netter Hüttenabend.

Nachts war es dann laut. Der Regen prasselte auf das Dach und von rechts und links wurde ich stereomäßig zugesägt. ;-)  Klaus musste dann mitten in der Nacht mal aktiv werden, da das Dach in einer Ecke leichte Undichtigkeiten zeigte und er genau dort sein Gepäck deponiert hatte. Zum Glück hatten wir uns die richtige (trockene) Ecke für unser Nachtlager gewählt.

Am nächsten Morgen regnete es immer noch und die gestrige, traumhafte Fernsicht war auf 100 m zusammengeschmolzen. Nach ausgiebigem Luxusfrühstück - es gab Müsli, Rührei mit Zwiebeln, Kaffee, Tee und Wasa Käseknäcke - wurde wettermäßig aufgerödelt und die 2. Etappe in Angriff genommen. Die Wegführung war irgendwie weniger anstrengend als gestern, aber vielleicht hatte man sich jetzt auch daran gewöhnt. Zumal es jetzt auch gut 15 Grad kälter war. 

Einen nennenswerten Aufstieg gab's dann noch zum "Knoten" hinauf, der mehr oder weniger im Nebel lag. Den Hui Wäller Tradi konnen wir aber trotzdem finden. Der nächste gesuchte Wegpunkt war I. Leider werden dort gerade mehrere Windräder gebaut und der Weg ist gesperrt. Deshalb nahmen wir gerne das Angebot wahr, dass der Owner mit dem I-Wert weiterhilft. Das er uns da ein dickes Ei ins Nest gelegt hat, merkten wir erst später. Wie sagte er doch: I ist die FIS-Tafel. 

Von nun an war der Weg zunehmend matschig und wir mussten teilweise ins Unterholz ausweichen, um voranzukommen. Dann lag sie vor uns: Die Krombachtalsperre. Nach einem kleinen Imbiss wurden die letzten beiden Wegpunkte aufgesucht und dann das Final errechnet. Häh - die Dosenposition lag mitten im Wasser. Mehrfach wurde nachgerechnet. Die Dose blieb im maritimen Bereich. Wo kann der Fehler liegen? Während Klaus und ich eine Umkreissuche vornahmen, jonglierte Marcus mit verschiedenen Zahlenwerten. Letztendlich konnte der Fehler nur an einer Stelle liegen. Ich sag da nur: FIS-Tafel, ja nee, is klar. ;-)



Die Dose wurde dann doch noch gefunden und damit schlossen sich
zwei richtig schöne Wandertage.
So etwas schreit einfach nach Wiederholung. 

Aber da hat der Owner ja schon etwas in Vorbereitung.


Photos by Marsipulami0815 und Team Aikidoka

11. Mai 2013

Erhellend - Produkttest LED-Lenser SEO5

Kürzlich erhielt Klaus vom Team Frechdachs ein Päckchen. 
Inhalt: 2 neue LED-Lenser SEO5 Kopflampen zu Testzwecken. 

Na, dann machen wir das doch einfach mal. Um den Test unter realen Bedingungen durchzuführen, musste ein Nachtcache her. Die Wahl fiel auf Boomer's Wanderweg (GC3QYDQ), einer ca. 6 km langen Runde durch den Breitscheider Forst.

Sonst bin ich immer mit der LED-Lenser H7R Kopflampe unterwegs - diesmal sollte die SEO5, vom gleichen Hersteller,  ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. So war ein Vergleich zwischen den beiden Modellen möglich.

Geliefert wird die SEO5 in einer Kissenverpackung aus Pappe. Wir bekamen das grau-weiße Modell mit entsprechendem Kopfband. Die SEO5 ist aber auch noch in rot-weiß lieferbar.

Zum Lieferumfang gehört die Lampe mit 3 bereits eingelegten AAA-Batterien, sowie 3 weiteren Ersatzbatterien, die beigelegt sind. Es fehlt aber eine Tasche, wie sie z.B. bei der H7R- dabei ist. Ein Teil des Kopfbandes ist als Karabiner gestaltet, so dass man wohl die Lampe am Rucksack befestigen kann. Einen sonderlich stabilen Eindruck macht diese Befestigung aber nicht.

Im Gegensatz zur H-Serie sind die Gehäuse der SEO-Serie nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff. Die SEO5 bringt daher in betriebsbereitem Zustand nur leichte 105 g auf die Waage, fühlt sich allerdings auch nicht so wertig wie die H7R an.

Aber die inneren Werte wissen zu überzeugen. Die Lampe ist dimmbar, hat ebenso SLT (Smart Light Technology) und AFS (Advanced Focus System), wie ihr "großer" Bruder. Ausgestattet ist sie mit 3 weißen High-End LEDs. Zusätzlich kann sie noch mit einer roten LED aufwarten, die sehr gut geeignet ist, wenn im Dunkeln was gelesen werden muss, z.B. ein Listingtext. Laut Herstellerangaben hat die Lampe eine Lichtintensität von 180 Lumen in der hellsten Einstellung. Die Reichweite beträgt dann ca. 120 m und die Leuchtdauer etwa 7 Stunden. Mit 2 SEO's hatten wir es gestern ordentlich hell im Wald. ;-)


Die SEO ist für eine Einhandbedienung vorgesehen. Sämtliche Lichtprogramme können über die zentrale Taste aufgerufen werden. Zum Fokussieren wird einfach der Linsenring gedreht.

Bei unserer Nachtrunde habe ich die SEO so eingestellt, dass der Lichtkegel den Bereich bis 15 m vor meinen Füßen weitwinklig ausleuchtete. Diese Anforderung hat die Lampe sehr gut gemeistert und ein homogenes Lichtfeld geliefert.  Unterwegs sind wir dann auch noch in einen heftigen Schauer gekommen, so dass dieser Punkt ebenfalls getestet werden konnte. Wie erwartet, gab's hier keinerlei Probleme, da die Lampe IPX6 erfüllt.

Nun zum Preis: Die SEO5 gibt's im Netz für ca. 50 €

Fazit: Mit der SEO5 hat der Hersteller eine Lampe auf den Markt gebracht, die sich in Punkto Leistung nicht hinter den Kopflampen der H-Serie verstecken braucht. Bei der Ausstattung wurde aber leider die Neoprentasche eingespart. 

PS: Klaus hat per Video unseren Test dokumentiert. Das Video könnt ihr hier ansehen. 

8. Mai 2013

Ten Years after....

... und viel hat sich verändert.

Beim Arbeiten mit GSAK fiel mir auf, dass ich am 27.04.2003 meinen ersten Cache gesucht und auch gefunden habe. Grund genug für mich, mal die vergangenen 10 Jahre zu reflektieren.

Der Anfang:

Auf's Geocachen gebracht, hat mich ein TV-Beitrag in der WDR Lokalzeit. Dort wurde seinerzeit über ein neuartiges Outdoorhobby berichtet. Anlass war wohl ein Cache, der in der Nähe der Uni von einem Studenten versteckt wurde.
Das hörte sich gut an. Outdoor war schon immer mein Fall und ein GPS-Gerät (gelbes ETREX) besass ich auch schon - gekauft als Trackaufzeichnungsmöglichkeit beim Segelfliegen. Also das Ganze mal ausprobiert.

2003 war die Anzahl der Caches im Siegerland und dem grenznahen Hessen noch sehr übersichtlich. Es werden so um die 20 Stück gewesen sein. Davon zu 90 % Tradies und 10 % Multis. Mysteries gab's so gut wie keine. 

Da der Erstversuch in mir unbekanntem Gelände stattfinden sollte, fiel die Wahl auf den Schau ins Land bei Rodenbach. Schön, dass es diesen Cache auch heute noch gibt. Nach etwas Sucherei, man wusste ja nicht, nach was man suchen musste, stellte sich der Erfolg ein und die Dose wurde gefunden.

Prima - das hat Spass gemacht. Ein günstiges Hobby. Man braucht nur ein GPS-Gerät und Wanderschuhe. Das machen wir jetzt öfters. Das mit dem "günstig" relativierte sich schnell, da es nicht bei Schuhen und Gerät blieb. Es "musste" Nach- und Nach aufgerüstet werden. Mittlerweile hat sich von Wathose über Klettergeraffel, Ultraleichtzelt, Kocher, bis zu Kopf- und UV-Lampe einiges an Equipment angesammelt.
Man hat sich über die Jahre Kenntnisse und Fähigkeiten angeeignet, an die man früher keinen Gedanken verschwendet hat. 

Die Cacher:

Andere Cacher fanden früher eigentlich nicht statt. Soll heißen, man traf niemanden unterwegs. FTF-Jagd gab's nicht. Es ging darum einen Cache zu finden und sich in der Natur zu bewegen - so war der ursprüngliche Grundgedanken des Cachens. 

Die ersten anderen Cacher in "freier Wildbahn" habe ich, Jahre später, am 16.09.2007 getroffen. Es waren der Martin (JeeperMTJ) und die Petra (Wüstenmaus) am Multi Ketzerstein. Mit den beiden bin ich heute noch manches Mal unterwegs auf Dosensuche.

Heute ist es leider so, dass das Cachen zu einem Massenphänomen geworden ist, mehr mediale Aufmerksamkeit bekommt, als ihm gut tut - mit all den Nachteilen und Konflikten die daraus resultieren. Ich denke da an behördliche Geocaching-Verbote, Ärger mit anderen Waldnutzern etc.

Wird heutzutage ein neuer Cache gepublished, setzt der FTF-Massenansturm ein. Die Dose wird sozusagen von einem Cacher zum anderen weitergegeben und eine Cacherautobahn entsteht als Nebenprodukt. Wichtig ist leider nur noch der schnelle Punkt.

Mittlerweile ist es schon soweit gekommen, dass Caches zerstört werden, um an's Logbuch zu kommen. Auch wurden bereits Cacher anonym am Telefon diffamiert und beschimpft. Es wird irgendwie immer schlimmer!


Die Caches:

Gab's anfangs noch hauptsächlich Tradis und Multis, kamen dann ab 2007 zunehmend Mysteries heraus. Zuerst waren das richtig gute Sachen, mit tollen Locations, stimmigen Stories und den passenden Dosen. Da sind mir so Caches wie Halloween I - Jack O´Lantern , der Indy und DRILL 666 - die Unterwelt noch gut in Erinnerung. Mit der Zeit wurden die Rätsel immer schwerer und abgefahrener, die Locations immer langweiliger und die Dosen immer kleiner. Heute muss man meist irgendwelchen wirren Gedankengängen des Owners folgen und wird dafür mit einem Filmdöschen an einer Kackecke "belohnt".

Auf so einen Mist habe ich keine Lust mehr, deshalb geht bei mir die Anzahl der aufgesuchten Mysteries immer mehr zurück.

Seit 2010 ist der Fokus ganz klar auf Wandermultis und Kletteraktionen gerichtet. Aber auch da wird gezielt ausgewählt. Die harzige Fichte bleibt genauso außen vor, wie eine Kletteraktion an einer BAB-Brücke.

Angefangen hat es, zusammen mit Klaus und Helmut, direkt mit der 7-Burgentour

und dann die Runde beim Cave-Cache Kanne auf historischem Boden. Jeweils als 2-Tagestour, mit Outdoor-Übernachtung.
Dazu kommen die Aktionen mit dem "DasRockt!-Team". In wechselnder Besetzung mit Klaus, Martin, Marcus, Jörg und einigen anderen wurde u.a. The Rock bestiegen, das Muellerthal in Luxemburg bezwungen und die Socken über der Salzbödebahn vergessen.


Das sind alles Aktionen, die im Gedächnis bleiben, während das Mystery-Filmdöschen an der Leitplanke nach kurzer Zeit in das zerebrale Nirwana abgetaucht ist.


Die Aussichten:

Ich bin im Siegerland wahrscheinlich der dienstälteste, aktive Cacher, aber ob es weitere 10 Jahre werden, weiß ich noch nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich mich weiterhin nicht an der Punktejagd beteiligen werde und dass ich mir gezielt schöne, interessant klingende Caches auswählen werde.

Glücklicherweise sind die Jungs (und Mädels), mit denen ich unterwegs bin, ähnlich gestrickt, so dass mit zukünftigen Aktionen durchaus zu rechnen ist ;-)










28. April 2013

Ich nehme das Stöckchen auf...

und werfe es anschließend weiter. Gemeint ist das Blogstöckchen, welches mir der Klaus zugeworfen hat.

Tja, was schreibe ich nun? Drei Dinge braucht der Mann, äh Cacher. Hatte ich so zumindest am Anfang meiner Cacherkarriere vor 10 Jahren gedacht. Als da wären GPS, Wanderschuhe und Stift. 

Mittlerweile hat sich fast ein kompletter Raum an Equipment angesammelt. Das geht von Klettergeraffel, Wathose, Zelt bis zu UV-Lampe und vielen anderen Kleinigkeiten.

Also mal überlegen, was ich immer so dabei habe - außer den Sachen, die die Vorgänger schon geschrieben haben. Jedenfalls sind es bei mir mehr als 3 Sachen. Wenn ich mich aber auf 3 Stück festlegen soll, wären das:


  1. Bandschlinge mit Karabiner - habe ich schon oft gebraucht, wenn's mal wieder irgendwo hoch ging und ich einen Tritt brauchte. Man ist ja nicht mehr der Jüngste.
  2. Kopflampe - klein, leicht und sehr hilfreich, wenn es unverhofft in dunkle Schächte und Rohre geht.
  3. Heißklebestick - sehr nützlich, wenn was aus engen Löchern und Spalten gehoben werden muss. Einfach mit mit dem Feuerzeug die Spitze anwärmen und auf das Objekt drücken. 5 Sekunden warten und dann rausziehen.

Das war jetzt also mein Beitrag zum Thema. Mal sehen, was noch alles so hierbei rumkommt. Ich werfe das Stöckchen jetzt mal zu Marcus. Der kann auch mal was schreiben ;-)

24. Dezember 2012

GC-Jahresrückblick 2012

Jahresrückblick

Es ist mal wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und um Weihnachten herum, habe ich die Zeit und  Muse, mal alles Revue passieren zu lassen.

Persönlich war's eher ein "bescheidenes" Jahr, geprägt von Todesfall, mit allem, was da so noch dran hängt und einem Krankenhausaufenthalt. Also eher zum abhaken.

Trotzdem gab's auch Lichtblicke. Wir sind wieder zusammen losgezogen, um den ein- oder anderen Cache zu machen, haben zusammen die abstrusesten Rätsel gelöst und sind, mit Zelt und Kocher, auf die geliebten Wandertouren gegangen.

Hängengeblieben


Welche Caches fallen einem spontan ein, wenn man an die vergangenen 12 Monate zurückdenkt? Das sind bei mir zum einen die Seilbahncaches "Liebling vergiss die Socken nicht" und  "Hoch den Arsch" mit Bonus und zum anderen gute Multis und Mysteries, wie "Die Hexen von Oberellenbach" und "Der Schatz der Stempelritter". Aber auch die Mäckes-Caches "Stairway 2 Heaven" und "Cache Invaders", sind aufgrund der guten Ideen des Owners in Erinnerung geblieben. Vermehrt kam in 2012 auch mein Hollandrad als Cachemobil zum Einsatz, wie z.B. bei der "Rund um Salchendorf"-Runde, die ebenfalls empfehlenswert ist. Erwähnenswert ist auch das "Indian Summer Hiking-Event", dass in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand, und sich, trotz durchwachsenem Wetter, großer Beliebtheit erfreute.

Highlight

Mein persönliches, absolutes Highlight ist aber eigentlich gar keine Cacherunde, obwohl unterwegs der ein- oder andere Beifang gemacht werden kann. Ich rede vom Müllerthal-Trail in Luxemburg, den Martin, Klaus und ich an einem Juli-Wochenende gelaufen sind. Mit vollem Marschgepäck - Zelt, Verpflegung, etc - haben wir die landschaftlich schöne, anspruchsvolle Strecke absolviert. Geplant war die Tour als letzter Test für Klaus und Martin's Nordkyn-Tour, aber die Gegend ist so klasse, dass ein weiterer Besuch schon fest eingeplant ist. Ich freue mich schon!



Danksagungen dürfen auch nicht fehlen

Ein Dankeschön geht an meine Mitstreiter Klaus (Team Frechdachs), Martin (Jeeper MTJ), Marcus (Marsipulami 0815), Dirk (Team Riker), Andreas (Mäckes) und an Lou, der seine Bude an der genau richtigen Stelle aufgebaut hat. ;-))
Ein ganz besonderer Dank geht außerdem an Tanja (Fee75), Jörg (DaGeorge) und Frank (Team Luto). Die 3 wissen schon wofür.
Ich hoffe, dass wir auch 2013 wieder einige gemeinsame Sachen auf die Beine stellen können.

Ausblick

Mit der Jahresabschlußwanderung am 29.12.12 in Hirzenhain endet für uns das Cacherjahr 2012 und es ist Zeit, sich mal Gedanken über das kommende Jahr zu machen. Geplant sind, wie oben erwähnt, nochmal ins Müllerthal zu fahren, sowie eine Wander-/Cachetour von Marburg nach Dillenburg. Wenn es die Schneelage dann mal zulässt, gibt's auch noch eine Schneeschuh-Tour in der Rhön. Außerdem steht wieder die Orga des 4. Indian-Summer-Events am 3.Oktober auf dem Plan.

Generell muss aber das Cachen bei uns im nächsten Jahr etwas hinten anstehen, da nach Hauskauf, erst einmal einiges an Renovierungs- und Sanierungsarbeiten ansteht.

Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2013. Bleibt alle gesund!


Thomas und Simone
 (Team Aikidoka)


4. Oktober 2012

Indian-Summer-Hiking-Event 2012

Indian-Summer-Hiking-Event 2012

Es war wieder einmal soweit und das bereits zum 3. Mal. 


Am Tag der deutschen Einheit fand wieder das, schon fast traditionelle, Indian-Summer-Event statt und erfreut sich jährlich steigender Beliebtheit. Wieder einmal gings, anstatt in die Kneipe, raus in die Natur. Startpunkt war der kleine Ort Großenbach oberhalb der Siegquelle. Von hier aus, hatte ich eine Rundtour von 16,2 Kilometern ausgeguckt, die diesmal einige Steigungen und auch steile Gefällstrecken aufwies. 

Es gab aber genügend Gelegenheit zum Verschnaufen und auch eine Mittagsrast, am idyllischen Weidelbacher Weiher war eingeplant. Dort wurden die mitgebrachten Küchenutensilien ausgepackt und ein Menü gezaubert, das manchen Fernsehkoch erstaunt hätte. ;-)

Auch das Wetter lies uns nicht im Stich. Zwar hatte sich die Sonne, im Gegensatz zu den letzten Jahren, etwas versteckt, jedoch blieben wir auch vom angekündigten Regen verschont. Was will man mehr!

Erfreut konnte ich auch feststellen, dass sich doch viele Cacher nicht von 16 Kilometern und nur einem Punkt abschrecken lassen. Das stimmt mich froh und rechtfertigt die Mühen mit der Organisation im Vorfeld der Veranstaltung.


Danke auch für die ausnahmslos positiven Logs, die für mich Ansporn sind, auch für 2013 eine schöne Strecke auszutüfteln.

9. Juli 2012

Muellerthal-Trail Nr. 2

Da im August bei Klaus und Martin die Nordkap-Tour ansteht, bei der ich leider aus Termingründen nicht mit kann, sollte vorab mal ein Ausrüstungstest gelaufen werden. Das hieß also, daß eine anspruchsvolle Strecke rausgesucht werden muss, die dann mit Voll-Ausrüstung gelaufen wird.
Als Strecke wurde der Muellerthal-Trail Nr. 2 in Luxemburg gewählt und ein Termin war auch schnell gefunden. Ich hatte Zeit - Lust sowieso - also war ich dabei. Um Samstag morgen zeitig auf die 33 km Tour gehen zu können, wurde bereits am Freitagabend Quartier auf dem Echternacher Zeltplatz genommen. Der nächtliche Regen konnte uns nichts anhaben, führte aber dazu, dass wir unsere Zelte am nächsten Morgen leicht nass einpacken mussten.



Dann ging's endlich los. Jeder mit ca. 14 kg, einschließlich 2,5 l Wasser, auf dem Rücken. Das, das bei dem schwülen Wetter zum Trinken und Kochen zu wenig sein würde, war uns klar. Für dieses Problem hatten wir Martin's MSR Wasserfilter, so dass wir die Flaschen mit Wasser aus den Bächen auffüllen konnten. Das Ding hat sich super bewährt.

Landschaftlich eine tolle Gegend. Der Trail führte uns durch Sandstein-Felsformationen, über Felstreppen und enge Spalten, durch die wir nur mit viel Mühe unsere Rucksäcke durchgezogen haben. Und ständig ging's hoch und runter. Eine entsprechende Trittsicherheit ist hier gewiss nicht das Schlechteste. Unser Stundenschnitt pendelte sich zwischen 2 und 2,5 km ein.

Zur Mittagspause gab es den nächsten Equipmenttest. Neben Kochern und Zubehör wurde auch die Verpflegung getestet: Klaus hatte 3 Travellunch Tagesrationen "Kalte Regionen" mit verschiedenen Inhalten besorgt. Das Ergebnis war durchaus positiv. So eine Tagesration ist reichlich bemessen und durchaus geschmacklich sehr annehmbar. Ich war erst skeptisch, habe mich aber überzeugen lassen.

Nach über 10-stündiger Wanderung musste Ausschau nach einer Übernachtungsmöglichkeit gehalten werden. Da wir in der Nähe von Consdorf waren, bot sich der dortige Campingplatz an. Die Sache hatte nur einen Haken, bzw. eine Treppe. Wir waren unten im Canyon und der Platz oben auf der Höhe. Also die letzten Kräfte mobilisiert und Stufe um Stufe die besagte Steintreppe hochgekämpft. Oben glaubten wir schon an Halluzinationen. Als wir über den Canyonrand schauen konnten, fiel unser Blick direkt auf "Lou's Burger Bude". Der Abend war gerettet! Burger, Pommes, Cola und Bier zogen wir natürlich unseren EPA's vor. Selten hat eine erste Dose Cola so gut geschmeckt!

Geplant war eigentlich, am Samstag den Trail zu laufen, die Dosen am Wegesrand mitzunehmen und am Sonntag die umliegenden T5-Abseiler anzugehen. Leider machte uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung. Morgens wurden wir von einem Gewitter geweckt und auch über den Tag gab's ständig Starkregenschauer. Da es sich nicht besserte, wurde Regenzeugs übergezogen und die Wanderung bis zum Auto fortgesetzt. Aus Sicherheitsgründen haben wir die T5er für diesmal gecancelt. Aber jetzt haben wir wenigstens einen Grund, nochmals hierher zu fahren, was wir auf jeden Fall machen werden.


Da wir jetzt noch Zeit hatten, haben wir den Heimweg verlängert und sind noch Europas ältesten, aktiven Cache angefahren, den GC40 in der Nähe von Namur in Belgien.

Als Fazit ist zu sagen, dass dieses Wochenende, trotz des Wetters am Sonntag, ein voller Erfolg war. Eine klasse Gegend, eine schöne Tour, aussagekräftige Testergebnisse und jede Menge Spaß hatten wir auch. Deshalb nochmals einen Dank an Klaus und Martin.

25. Dezember 2011

Jahresrückblick 2011

Und wieder ist ein Jahr vorbei...

Zeit, einmal auf die vergangenen 12 Monate zurückzuschauen. Also Fotos herausgekramt und in Erinnerungen geschwelgt. Manches hatte ich längst wieder vergessen. Das waren dann die eher schlechten bis mittelmäßigen Caches.

Die Besseren aber hatten sich in den Gehirnwindungen festgekrallt. Wie da wären der Klettercache "Bei den Vögeln", wo Klaus und ich uns einen total vereisten Baumstamm hochgearbeitet haben.

Oder aber der "Nix besonderes" Kletter-NC, bei dem ich um 0 Uhr meinen Geburtstag in 5 m Höhe auf einem alten Gebäude begehen konnte.

Ebenfalls im Gedächnis blieb der " Hunt after the World War II. Gold Treasure" auf einem Truppenübungsplatz in Dänemark, wo wir uns in 25 Bunker hineinkämpfen mussten. Für diesen Cache nahmen Tanja und Jörg extra eine Anfahrt von 800 km in Kauf.

Highlight war in 2011 der "The Rock" in Wesel.

....und noch einige gute Caches mehr, die hier alle aufzuzählen, den Rahmen sprengen würde. Jedoch habe ich einige Eindrücke mal in der nachstehenden Fotoshow zusammengestellt.



So im Nachhinein komme ich zu der Erkenntnis, dass ich mal wieder viel zu wenige Fotos gemacht habe. Die Cachedokumentation ist bei mir auf jeden Fall noch ausbaufähig. Aber auch hier ist der Anfang gemacht - habe ich doch unterm Weihnachtsbaum eine GoPro HD Cam gefunden.

Gerüchteweise soll Klaus sich schon sehr darüber freuen ;-)

Abschließend wünsche ich allen Besuchern meines Blogs ein erfolgreiches Cachejahr 2012.

2. Dezember 2011

Finder, nein danke!

Wie kann ich als Cacheowner verhindern, dass jemand meinen Cache findet?


Sehr wirksam ist z.B. einen Kletter-T5er zu legen. Damit sind schon mal gut 80 % der Siegerländer-Cacher außen vor. Da die Menge der Nichtkletterer, bedingt durch diverse Kletterkurse, zunehmend kleiner wird, muss ich der Dosensucherschwemme jedoch noch anders Einhalt gebieten.

Da bietet sich an, vor den T5er noch einen Mystery zu setzen. Ein Spezialrätsel, dass beispielsweise eine Promotion in Chemie, Astronomie oder der Informatik voraussetzt, wirkt Wunder. Da muss der Owner lediglich noch mit einer Handvoll Suchender rechnen.

Aber auch diese Zahl lässt sich nochmals reduzieren. Rätsel mit mehreren, uneindeutigen Lösungen, schlecht eingemessenen Koordinaten oder an "halblegalen" Locations sorgen für weiteren Schwund. Da könnte man sich auch eigentlich die Veröffentlichung bei GC.com sparen und den 5 möglichen Kandidaten das Listing direkt in die Hand drücken.

Klar ist das Alles etwas überzogen dargestellt, aber muss mein nächster Cache unbedingt noch schwieriger, noch abgefahrener werden? Ich meine nein. Das Ganze hatten wir vor ein paar Jahren schonmal. Seinerzeit hatten die "Erdteufelchen" richtig tolle Caches gelegt. Aber auch da musste der nächste Cache immer noch etwas extremer, etwas schwieriger werden. Zwischenzeitig sind alle diese Dosen Geschichte.

Meiner Ansicht nach, gehen die Caches auf mittlerem Niveau zunehmend verloren. Es gibt entweder viel Tradi-Schrott oder die genannten D5/T5-Sachen. Schöne Multis auf D3-4 Level sind rar geworden. Kommt dann mal einer raus, wird der meist auch mit vielen Favorite-Points und hohen GC-Votes bedacht. Die Nachfrage ist also da.

Denkt mal drüber nach.


5. Oktober 2011

Indian Summer Hiking Event zum Zweiten

Nachdem es bei der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr so begeisterte Logs gegeben hat, war klar, dass es in diesem Jahr eine Neuauflage des Indian Summer Hiking Events geben muss. Leider verschob sich durch familiäre Gründe die Vorplanung immer weiter nach hinten, bis ich dann aber, unfallbedingt, mit gebrochenem Handgelenk eine Zwangspause einlegen musste und diese gut für die Routen-Vorplanung am PC nutzen konnte.

Nachstehende Vorgaben hatte ich mir diesmal gesetzt: Streckenlänge ca. 20 km, Rundkurs, 3 Pausen, damit auch ungeübtere Wanderer mitgehen können.

Diese Bedingungen einzuhalten, stellte sich als nicht so einfach heraus. Packt mal einen 20 km Kreis in die Landschaft, ohne viele Straßen zu benutzen. Letztlich hat es dann doch noch hingehauen und die grobe Strecke stand. Als dann der Gips weg war und ich wieder radfahren konnte, wurde die Route mal abgefahren und nach kleinen Änderungen, zusammen mit dem Listing, gepublisht.

Am 3. Okt um 10:00 Uhr war's dann soweit, 32 furchtlose Cacher und 3 Cachedogs nahmen die Strecke unter die Füße. Wieder einmal haben sich meine Connections bezahlt gemacht. Genau wie im vergangenen Jahr, hatten wir einmal mehr Kaiserwetter. Was will man mehr. Erwähnenswert ist auch noch, dass selbst Cacher aus Marburg und dem Sauerland die weite Anfahrt nicht gescheut haben, um dabei zu sein. Schön das ihr dabei wart.

Gleich am Anfang kam der Streckenteil mit dem größten Aufstieg. Aber wir waren ja alle noch ausgeruht und auch das Lauftempo wurde so angepasst, dass sich während der Tour noch locker unterhalten werden konnte. Kurz vor dem Gipfel gab es schon die ersten Cache-Beifänge zu finden. Wenig später war der Pausenplatz an der Tiefenrodter Höhe erreicht. Einfach ein toller Platz mit Rothaarsteig-Liegen, Picknicktisch und einer genialen Aussicht über das Siegerland. Wer dort noch nicht war, sollte das unbedingt nachholen.

Nach einer Stärkung aus dem Rucksack ging's auf die 2. Etappe. Weiter über den Rothaarsteig Richtung Kalteiche, dem höchsten Punkt unserer Tour. Nach weiteren Kilometern wurde der zweite Halt am Goldschmiedsborn eingelegt. Hier gab's Sitzgelegenheiten, Quellwasser und "zufällig" noch einen Cache.

Anschließend hatten wir eine Bergab-Phase mit wieder einigen Caches am Wegesrand, die von dem Einen und Anderen noch geloggt wurden. Als wir das Wilnsdorfer Schulzentrum und damit den letzten Pausenplatz vor dem Endspurt erreicht hatten, fand sich auch das Tour-Logbuch.

Die letzten Vorräte aus den Rucksäcken wurden vertilgt und anschließend die letzten 5,7 km unter die schon müden Füße genommen. Den freilaufenden Bullen konnten wir entkommen. Seltsamerweise hatten die Bullen aber Euter. Ob der Bauer wohl übers Ohr gehauen wurde?

Gegen 16:15 Uhr kam der Startpunkt in Rudersdorf wieder in Sicht und alle, die Morgens losgezogen waren, fanden sich dort auch wieder ein - wir hatten unterwegs keine Ausfälle zu verzeichnen.

Abschließend ist zu sagen, dass sich die Arbeit im Vorfeld wieder gelohnt hat. Es war eine runde Sache, mit netten Mitstreitern, einem tollen Herbstwald und super Wetter - so stelle ich mir den perfekten Tag vor.


Weitere Fotos vom Event gibt's auf der Picasa-Seite von Team Frechdachs und bei Everytrail von JeeperMTJ. Ein sehr schönes Video von der Aktion hat Klaus wieder erstellt. Ansehen lohnt sich.

Wie schon im vergangenen Jahr war die Resonanz wieder absolut positiv. So bin ich ja sozusagen wieder in Zugzwang für nächsten Herbst.

19. Juni 2011

THE ROCK

Schon seit langem hatten wir diesen Cache in's Auge gefasst. Anfang des Jahres wurden die Planungen etwas konkreter, jedoch konnten die anfänglichen Termine alle nicht wahrgenommen werden, da immer wieder etwas dazwischenkam. Dann standen die Pfingstfeiertage ins Haus und es kristallisierte sich, mit dem Pfingstmontag, ein Tag heraus, an dem alle mal konnten. Jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen. Da die Wettervorhersage lediglich eine Regenwahrscheinlichkeit von 20 % ankündigte, wurde das "GO" für die Aktion gegeben.

Anreise für die Teams Frechdachs, Aikidoka, JeeperMTJ und Marsipulami0815 erfolgte am Pfingstsonntag mit Übernachtung auf der Gravinsel. Hier verdienten wir uns unseren 6. D-Punkt. Der Platz war einfach nur rappelvoll. Das komplette Ruhrgebiet hatte die Feiertage zum Campen genutzt. Wie man sich das nur freiwillig antun kann, bleibt mir ein Rätsel. Wir mussten ja dort hin - wir waren ja auf einer Mission ;-) Jedenfalls ist am Ballermann zur Hauptsaison weit weniger los, als dort zu Pfingsten.

Nach sehr kurzer Nacht und schnellem Frühstück ging es dann zum Startpunkt, wo dann noch DaGeorge zu uns stieß. Der war als Heimschläfer wenigstens ausgeschlafen. Erstaunlich war auch, dass wir an einem Feiertag, bei gutem Wetter, die Location für uns allein hatten. Wir teilten uns dann in ein Ground- und ein Skyteam ein, was sich sehr gut bewährt hat. Manche Stages waren besser von unten, andere besser von oben erreichbar, so dass zum Einen jeder mal dran war und wir zum Anderen zügig voran kamen und auch die beiden Tradies noch eben einsammeln konnten. Tierisch gute Begegnungen gab's auch noch. Das Groundteam hatte mit Kuh Elsa einen aufdringlichen Groupie und DaGeorge vom Skyteam wurde fast von einer startenden Gans aus dem Taubennest geworfen.


Nachdem wir alle benötigten Zahlen und die Formel zusammen hatten, standen wir dann unten vor THE ROCK und schauten ehrfürchtig nach oben. Es versteht sich von selbst, dass diesmal alle nach oben wollten. Durch einen einzelnen, tellmäßigen Schuss mit der Armbrust habe ich dann die Pilotschnur mal über den Klotz befördert. Das Seil war schnell eingebaut und einer nach dem anderen machte sich auf den Weg in Richtung Dachterasse. Oben zierte sich das blaue Schloss und gab erst nach viel gutem Zureden das Logbuch preis. Das Ding hat die besten Tage hinter sich und müsste dringend mal ausgetauscht werden. Nach Geniessen der Aussicht und den obligatorischen Fotos gings dann wieder Richtung Erde. Wir waren uns einig, dass das wieder mal ein richtig guter Cachetag war und wie sagte Klaus so treffend: Mann, was haben wir heute gerockt! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Übrigens gibts von unserer Aktion auch wieder ein Video von Klaus (Team Frechdachs).





22. Mai 2011

WW2 Treasure Hunt

Im November letzten Jahres stand bei uns die Urlaubsplanung für Mai 2011 an und als Ziel kristallisierte sich Blaavand in Dänemark heraus. Also gleich mal geschaut, was es dort so an Caches gibt. Dabei stach sofort der WW2 Treasure Hunt heraus. Ein Multi mit 35 Stationen, der auf einem aktiven Truppenübungsplatz liegt - also nur an wenigen Tagen überhaupt zugänglich ist. Die Cachedauer war mit 6 Stunden angesetzt, wobei das Final in der Nacht gefunden werden musste - hörte sich also gut an.

Wenige Tage später, auf dem GC-Stammtisch, erzählte ich beiläufig von unserem Vorhaben und erwähnte nebenbei, dass wir noch Platz im Ferienhaus hätten und ob nicht jemand hochkommen wollte. Der Herr Logstoff, sowie Da George und Fee75, zeigten Interesse. Leider machte den Logstoffs eine Familienfeierlichkeit einen Strich durch die Rechnung. Aber Da George und Fee75 nahmen die 800 km unter die Räder und meldeten sich am Freitag zum "Einsatz". Als Einsatzbeginn wurde der Samstag festgelegt, nicht ohne vorher nochmals die Schießzeiten des dänischen Militärs zu checken. Wir hatten Glück, der Zugang war frei.

Was jetzt kam, waren Bunker, Bunker, Bunker. In allen Formen und Größen. Wir zwängten uns durch Löcher, Spalten, Rohre und Engstellen. Immer auf der Suche nach den benötigten Informationen, die uns eine Station weiterbrachten. Wir waren, auch durch die vorherigen Logs, vor Kreuzottern vorgewarnt, bekamen aber selber keine zu Gesicht - worüber wir auch nicht traurig waren. 5,5 Stunden und 35 Bunker später standen wir dann am errechneten Punkt, von wo dann geleuchtet und Reflektoren gesucht werden müssen. Unser Problem: es wird hier z.Zt. erst um 23:00 Uhr dunkel, was eine Pause von 5 Stunden und nochmalige Anfahrt bedeutet hätte. Unsere Lösung: Das Sonnenwinklersche Unschärfetheorem. Wir sind einfach mal in die wahrscheinlichste Richtung gegangen und haben nach den Reflektoren gesucht und diese glücklicherweise auch gefunden. Diese führten uns dann auch zur großen Finaldose.




Fazit: ein schöner, sehr interessanter Cache in einer sehenswerten, geschichtsträchtigen Location.

20. März 2011

Ausgezwitschert

Seit einiger Zeit beglückt Garmin die Cachergemeinschaft mit einem Gerät namens Chirp, welches frei eingebbare Informationen an die passenden Geräte (Colorado, Oregon, Dakota, 62er) übermittelt. So weit, so gut. Aber grau ist alle Theorie.

Bisher hatte ich es bei 2 Caches (Buchstabensuppe und Gezwischer in Offdilln) mit dem Chirp zu tun. Beim Suppencache hatte ich erst eine Anzeige, als ich mich auf 1 m dem Teil genähert hatte. Dies war möglich, da der Owner vor Ort war und ich dann wusste, wo es liegt.

Da man in der Praxis oftmals mit Abweichungen von 5 bis 10m oder auch mehr zu kämpfen hat, ist es wohl eher Zufall eine Verbindung zu bekommen.

Dies bestätigte sich auch beim Offdillner Cache. Auch hier gab's für mich keinen Empfang. Zum Glück waren Ersatzkoordinaten angebracht. Ich habe mir dann noch die Mühe gemacht, 10 Min lang an diversen Positionen Empfang zu bekommen, aber das Ding blieb stumm.

In meinen Augen ist die Chirperei ähnlich unausgereift, wie die Wherigo-Sache.

Oder aber die Owner haben sich nicht an die Vorgaben gehalten....

Abmessungen: 3,3 x 2,3 x 0,7 cm (B x H x T)
Gewicht: ca. 28 g
Wasserdicht: nach Standard IPX7 (1 m für 30 Minuten)
Batterie: Knopfzelle CR 2032.
Batterie Laufzeit: Bis zu 1 Jahr bei Dauerbetrieb, auswechselbar, niedriger Batteriestand wird auf einem kompatiblen Garmin-Gerät angezeigt
Reichweite: bis zu 10 Meter
Passwort-Schutz: Ja
Tipps: Nicht in Metallbehälter einsetzen, nicht vergraben, nicht unter Wasser tauchen,
sollte in alle Richtungen über ungehinderte Sicht verfügen

Um diese Vorgaben zu erfüllen, müsste das Ding ja an einen Baum gehängt werden, was aber aus Diebstahlgründen eher nicht praktiziert wird. Da kann ich, bei Preisen von 20 - 25 €, die Owner auch ein Stück weit verstehen.

Ich werde, bei meinen Caches, beim Althergebrachten bleiben, zumal man ja sowieso noch Koordinaten anbringen muss, für die Cacher, die kein passendes GPS-Gerät haben.


25. Dezember 2010

Fazit 2010

Wieder ist ein Jahr so gut wie vorbei. Welche Caches sind uns im Gedächnis geblieben und was hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen?

Zum einen wäre da mal die 7-Burgen-Tour zu nennen. Weiterhin ist unsere Tour nach Belgien unbedingt erwähnenswert. Aber auch die Cacherei in den Schneemassen am Anfang des Jahres, wo wir so manches Mal bis zum Hintern im Schnee steckten, sind mir noch gut in Erinnerung geblieben. Aber mit der richtigen Ausrüstung fand sich trotzdem meist noch eine Dose.

Apropos Ausrüstung. Kam doch in diesem Jahr erstmals Helmut`s altes Faltboot zum Cacheeinsatz. Das hat wirklich Spass gemacht! Sicherlich war das nicht die letzte Cache-Bootstour.

Auch neue Wege haben wir beschritten - und zwar über 25 km. Erstmals gab es ein Event, das abseits von den üblichen Schnitzel und Pommes-Veranstaltungen statt fand. Ich rede vom Indian-Summer-Wander-Event. Die große, positive Resonanz verpflichtet zu einer Fortsetzung!

Die Klettersteigtouren am Calmont und in Boppard fallen mir ebenfalls noch ein. Auch diese Caches sind unbedingt empfehlenswert.

Bilder von unseren Aktionen gibts bei Youtube


Gefallen, haben uns in diesem Jahr auch die Bergbaucaches, bzw. das Event in Eiserfeld. Gerade die gut gemachten Caches bleiben in Erinnerung, während man lieblos hingeworfenen Tradies schnell aus dem Gedächnis streicht.

Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass 2011 mal wieder mehr schöne Multies "auf den Markt" kommen.

In diesem Sinne - wünschen wir ein gutes neues Jahr.




11. Dezember 2010

Schulterblick (Teil 2)

Fortsetzung von Teil 1 ...

Vorsicht ist neuerdings angesagt! Was schreibt man ins Log, was lässt man besser weg? Welche Fotos verkneife ich mir lieber? Gerade bei Lost Places sollte man daran vorab einen Gedanken verwenden. Warum? Mittlerweile lassen sich große Konzerne von OC und GC die Nicknames der Cacher entschlüsseln und überziehen diese mit einer Klagewelle. So geschehen, in diesem Jahr, im Sauerland. Unter den Betroffenen sind leider auch Siegerländer Cacher.

Die T5-Cacherei hat ebenfalls viel Zuwachs bekommen. Leider waren auch dort gefährliche Tendenzen zu sehen. Da blieb schon mal die Sicherheit auf der Strecke. Abseilaktionen ohne Hintersicherung können gewaltig ins Auge gehen. Eine Handsteigklemme wirft man nach dem Aufstieg auch nicht von oben auf den Boden. Zum Einen bekommt das dem Alu-Druckguss nicht gut und zum Anderen weiß man nie, ob man das Teil nicht zwischendurch nochmal braucht. Da gab es außerdem einen Cacher, der sich nach einer Abseilaktion in eine Brückenkammer, aus dem Seil ausbindet und dann nicht mehr an selbiges herankommt. So kann man schnell mal zu einem längeren unfreiwilligen Aufenthalt in luftiger Höhe kommen. Er ist dann von seinen Kletterkameraden aus seiner misslichen Lage befreit worden. Bislang ist noch alles gutgegangen. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Einen Aufschwung haben in diesem Jahr die Events bekommen. Außer den monatlichen Stammtischen, die durchweg sehr gut besucht waren, gab`s noch das 25 km Indian-Summer-Wanderevent, sowie das Bergbauevent im Erbstollen, welches ebenfalls nach wenigen Stunden völlig ausgebucht war.

Leider haben wir, mit dem Dilldappen, auch einen altgedienten Cacher verloren, der nach schwerer Krankheit von uns gegangen ist. Aber seine gut gemachten Caches sind von anderen adoptiert worden und bestehen dadurch weiter.

Mal sehen, wie es mit unserem Hobby im nächsten Jahr so weitergeht. Wir hoffen, dass anstatt Quantität, wieder etwas mehr Qualität bei den Siegerländer Caches einzieht. Unsere Caches hatten mal einen guten Ruf. Da sollten wir wieder hinkommen! Wobei Qualität nicht mit "sauschwer" gleichzusetzen ist.

Wir wünschen Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2011.

Team Aikidoka



9. Dezember 2010

Schulterblick (Teil 1)

Wieder steht ein Cacherjahr kurz vor dem Final und es ist Zeit, mal den Schulterblick zu wagen. Was hat sich in der Siegerländer Cacherszene so getan? Wohin geht die Entwicklung?

Ganz klar, hat sich das Geocaching auch bei uns zur Massenbewegung hin entwickelt. Berichte im TV und den Printmedien haben ihren Beitrag dazu geleistet. Die Geräte sind leistungsfähiger und preiswerter geworden, was sicher zu derer Verbreitung geführt hat. Außerdem liegt die Freizeitgestaltung in der Natur (Wandern z.B. boomt auch) voll im Trend. All dies hat dazu beigetragen, dass Geocaching zweistellige Zuwachsraten hat.

Als ich 2003 mit dem Cachen begonnen habe - ja ich bin einer der dienstältesten Cacher im Siegerland - gab es gerade mal eine handvoll Caches und auch Cacher. Man traf im Wald eigentlich nie jemanden, der auch mit dem GPS unterwegs war. Das ist heute anders. Da gerät der Publish eines neuen Tradies schon mal zum Großevent. Die Entwicklung zur Massenbewegung bringt auch Gegner auf den Plan. Jäger und Forstbesitzer sind überhaupt nicht begeistert und haben sich teilweise bereits organisiert, mit einem GC-Account versorgt und gehen gegen die Dosen in ihrem Revier vor. In anderen Bundesländern wird in der Politik schon über ein nächtliches Waldbetretungsverbot diskutiert. In dieser Richtung wird sicher etwas kommen. Die Jäger haben da einfach die bessere Lobby.

Eine weitere Entwicklung ist die Punktejagd. Möglichst schnell das Punktekonto voll zu bekommen ist das Ziel. Leider mit negativen Folgen für die Cachequalität. Da werden Tradies im 160 m-Abstand in die Landschaft geworfen, anstatt einen Multi daraus zu machen - aber der gäbe ja nur einen Punkt. Da wird der lokale Stausee mit 25 Dosen zugeworfen, obwohl es dort schon 2 Multirunden auf der exakt gleichen Strecke gibt.

Ich habe nichts gegen Tradies, es sind auch in diesem Jahr einige schöne herausgekommen - siehe z.B. Jailed - aber leider auch jede Menge Mist. Hoffnungsvolle Neucacher, wie u.A. Betonkopf, gibts jedoch auch und diese haben schöne Caches gelegt. Es gibt sie also noch, die Qualitätscaches.

Interessant ist, zu beobachten, wie die Entwicklung weitergeht. Reguliert sich die ganze Angelegenheit von selbst, weil einige Cacher, nach Abebben der Euphoriewelle, ihr Gerät wieder an den Nagel hängen. Ich denke, dass die schlechten Caches da auch eher förderlich sind.

Teil 2 folgt...






24. Oktober 2010

Mittelrhein Klettersteigtour

Nachdem wir vor einigen Wochen den Mosel-Klettersteig in Ediger-Eller unter die Füße genommen hatten, reifte der Wunsch nach mehr. Gab`s doch in Boppard am Rhein auch noch einen Steig mit Geocache.

Ein Termin wurde festgelegt, aber vom Wetter abhängig gemacht. Am 23.10.10 sollte es morgens um 7:00 Uhr losgehen. Anfang der Woche sahen die Wetterprognosen für`s Wochenende nicht sehr gut aus. Aber wir hatten Glück! Für den Samstag war ein kurzer Zwischenhocheinfluß angekündigt. Kurz vor der Abfahrt wurde nochmal schnell eine Flugwettervorhersage eingeholt. (Die ist genauer als die "Normalen"). Dort wurde uns ein Zeitfenster bis ca. 17:00 Uhr versprochen, bis dann der Regen kommen sollte.  

Bei Ankunft am Parkplatz in Boppard, wurde erst einmal das Frühstück nachgeholt, das bis dahin zu kurz gekommen war. Gut gesättigt -  außer dem Oy, der hat immer Hunger - wurden die Klettersteigsets angelegt und dann ab auf den Steig.

Der ist nicht ganz so lang, wie der Moselsteig, hat aber m. E. schönere Kletterpassagen. Während wir an der Mosel, das Set nicht benötigt haben, waren wir hier an manchen Stellen froh, uns einhängen zu können. Sicher geht`s auch ohne. Es gibt auch Leute, die dort sogar bei Nässe mit Turnschuhen rumkraxeln, aber warum soll man auf die zusätzliche Sicherheit verzichten, wenn man das Geraffel sowieso rumliegen hat.

Unterwegs waren für den Multi diverse Sachen zu zählen. Wie das immer so ist: 4 Leute zählen und haben 4 unterschiedliche Ergenisse. Ein Tradi an einer Aufstiegstelle wurde schnell gefunden, so dass wir am Ende des Steiges, am Aussichtspunkt, mit der Rechnerei unserer gezählten Werte beginnen konnten. Auf Grund der niedrigen Temperaturen wurde der Gaskocher angeschmissen und auch eine Flasche Glühwein fand aus den Tiefen des Rucksacks ihren Weg ans Tageslicht. Dieser Umstand war der Rechnerei nicht gerade zuträglich.


Mit gemischten Gefühlen, bezüglich der Richtigkeit unserer ermittelten Koordinaten, gings dann den Berg hoch Richtung Final. Dort angekommen, fand sich nach kurzer Suche, entgegen unseren Erwartungen, doch tatsächlich eine Dose. Leider reifte dort auch die Erkenntnis, dass Finndus seine Tasche, mit wertvollem Inhalt, am Glühweinpunkt stehengelassen hatte.

Also wieder zurück, den Berg runter und Tasche geholt - war zum Glück noch da. Anschließend erneuter Aufstieg - die Bäume am Wegesrand kannten wir inzwischen mit Vornamen - am Final vorbei, zum Vierseenblick. Dann gings zurück ins Tal. Nicht ohne noch einen Beifang-Tradi zu loggen. Wir haben für den Abstieg nicht die Sissi-Variante mit der Sesselbahn gewählt, sondern sind dem Wegweiser "Boppard Alpin" gefolgt. Dauert zwar länger, ist aber schöner.

Unten wurden anschließend 2 Mysteries und 1 Tradi gemacht, die der Oy noch auf dem Gerät hatte. Um 16:45 Uhr setzte dann auch der angekündigte Regen ein - Wetterberatung stimmte also ziemlich genau - und nach einem Abendessen auf der Heimfahrt endete ein schöner Cachetag.

Den Klettersteigcache in Boppard können wir empfehlen. Wir hatten viel Spaß an dem Tag. Ein Dank an meine Mitstreiter Finndus, Oy the Billy Bumbler und Der Hesse.