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14. August 2009

Wochenendthema: Ab in die Grube

Jetzt sprießen sie zur Zeit wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden, zumindest bei uns im 3-Ländereck SI/LDK/AK: Die Bergwerkscaches. Da gibts dann die "offiziellen" Bergwerksstollen, die meist mit einer Tür oder einem Gitter gesichert sind und wo dann das Döschen im Außenbereich liegt. Von denen spreche ich jetzt weniger. Ich meine die Stollenlöcher, die nicht abgesichert sind. Die jemand mehr oder weniger zufällig im Wald gefunden hat. Oftmals nur ein kleines Loch im Boden. So ein offenes Loch zieht den gemeinen Cacher ja magisch an. Aber auch hier gilt wieder beim Begehen: "Auf eigene Gefahr!" Man sollte sich hier immer vor Augen halten, dass bei uns die letzten Bergwerke Anfang der 60er Jahre geschlossen wurden. Das waren aber die große Bergwerke. Die kleinen Stollengänge, die man im Wald findet, sind oftmals schon einige hundert Jahre alt. Da muss man immer damit rechnen, dass mal was einbricht! Die vielen Tagesbrüche sprechen eine deutliche Sprache.

Wenn ihr also in solche Höhlen oder Stollen geht, trefft vorher einige Sicherheitsmassnahmen. Sagt jemandem Bescheid wo ihr hingeht. Geht nicht alle gleichzeitig unter Tage. Mindestens einer bleibt draußen, der im Notfall Hilfe holen kann. Nehmt genügend Licht mit. Außerdem gehört auf jeden Kopf ein Helm!   Merkt euch bei verzweigenden Gängen den Weg, damit ihr wieder zurückfindet. Dreht lieber wieder um, wenn das Gelände zu unwegsam wird. Ein Sturz ist das Letzte, was ihr hier unten brauchen könnt.

Neben der Unfallvermeidung gilt es auch, vor Ort unbedingt Aufsehen zu vermeiden. Gerade wenn im Bereich von noch ungesperrten Eingängen erhöhtes Cacheraufkommen herrscht und dadurch Anwohner aufmerksam werden, dauert es nicht lange, bis das Bergamt die Location dicht macht. So leider schon hier im Siegerland geschehen. Also schön unsichtbar vorgehen, damit der Cache noch lange erhalten bleibt.

In diesem Sinne "Glück Auf".