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5. Juni 2010

(Cache) Einsatz in Eben Emael

Helmut (TeamSchroeder) und ich sind ja immer an historischen Locations interssiert. Und so reifte seit einiger Zeit die Idee, uns mal das Sperrfort Eben Emael in Belgien anzusehen, das im Mai 1940 mit einer, bis dahin unbekannten, Luftlandeoperation innerhalb weniger Stunden eingenommen wurde. Die Spuren von damals sind immer noch gut zu erkennen.

Am Fronleichnamstag passten die Bedingungen: Super Wetter vorhergesagt und alle 3 Teams hatten Zeit! Also Zelt und Geraffel eingepackt und dann 200 km ab nach Westen. Helmut hatte einige schöne Caches herausgesucht und als Höhepunkt den "Cave Cache Kanne" , den wir aber erst nach einer Übernachtung auf einem nahegelegenen Zeltplatz angehen wollten. Die Strecke für diesen Cache war mit ca. 15 km und 5 Std. deklariert.



Am Ankunftstag haben wir einige Mysteries und Tradies gesucht und uns ausgiebig das Fort angesehen. Anschließend wurde der Zeltplatz auf der niederländischen Seite bezogen. Am nächsten Morgen, nachdem Zelt und Feldküche wieder verstaut waren, gings dann los, was ohne Topokarte garnicht so leicht war. Wir hatten zwar die OSM dabei, aber die ist in diesem Bereich eher dürftig. Ein Highlight der Tour sind auf jeden Fall die zahlreichen Mergelhöhlen, die auch die ein oder andere Zwischenstage beherbergten. Hier zeigte sich, dass die Mitnahme der Spoilerbilder unbedingt erforderlich ist - wir haben dort auch schon mal etwas länger suchen müssen.
>Pünktlich zu Mittag erreichten wir die Gaststätte in der Mühle am Forteingang (ab 12:00 Uhr geöffnet), wo wir den hitzebedingten Flüssigkeitsverlust mit belgischem Bier ausgleichen konnten. Weiter gings am Kanal entlang, wo wir an einer Stage Fakekoords aufgessen sind. (es sind immer Schlagzahlen, die handschriftlichen sind falsch!!) Glücklicherweise lagen diese auf der Strecke und waren nur zu kurz. Ein Anruf beim deutschsprechenden Owner brachte uns wieder ins Spiel. Jetzt begann nämlich der interessante T4-Teil der Runde. In ca. 60 m Höhe immer direkt an der Durchbruchskante des Kanals entlang . Die schwierigen Stellen und der Abstieg sind mit dicken Tauen versehen, die als Kletterhilfe genutzt werden können. Es ist aber lediglich eine Hilfe, keine Sicherung!!

Nach insgesamt 16 Zwischenstationen hatten wir dann sämtliche Werte ermittelt und konnten das Final ausrechnen, das wir dann an einer ebenfalls sehr eindrucksvollen Stelle finden konnten.

Noch ein paar Details zum Cache: Das Listing ist in niederländisch verfasst. Wir haben uns von Google eine Übersetzung anzeigen lassen. Diese ist zwar nicht optimal, aber man erkennt was gemeint ist. Der Owner spricht auch gut deutsch und hat sich auf Nachfrage gerne als Telefonjoker zur Verfügung gestellt. Wir sind mit einer OSM-Karte gelaufen. Diese ist z.Zt. noch etwas lückenhaft, aber besser als nichts. Ich werde aber noch einige Trackaufzeichnungen dort einpflegen. Die Strecke ist etwas über 15 km lang. Daraus wurden bei uns aber durch Beifangcaches und einen Umweg im Endeffekt 17,4 km. Einzige, etwas heikle, Stelle ist der Abstieg am Mergelfelsen, wo es steil 20 m heruntergeht. Dort sind dicke Taue angebracht, an denen man sich festhalten kann. Man ist aber nicht gesichert.

Fazit: Zusammen mit Klaus und Helmut war es wieder mal eine sehr schöne Cachetour außerhalb der heimischen Gefilde. Die Tour können wir empfehlen - also unbedingt machen! Wer noch was zum "Appetitanregen" braucht - hier gibts das Tourvideo .




22. März 2010

7x hoch und wieder runter

Die 7-Burgentour

Irgendwann im vergangenen Herbst brachte Helmut (TeamSchroeder) die 7-Burgentour ins Gespräch und wir beschlossen, das wir da doch auch mal hin müssten. Also wurde recherchiert, Cacher angemailt, die schon da waren, deren Blogs gelesen usw., bis wir ein vages Bild vor Augen hatten was uns dort erwartet. Diverse Ausrüstungsgegenstände mussten noch beschafft werden, wie z.B. Papierkarten der Gegend, einen Rucksack, Liegematten, etc. (Der Globi-Katalog lag in dieser Zeit immer griffbereit), andere Ausrüstungsteile (Kocher, Schlafsack) waren zwar vorhanden, aber schon seit Jahren im Dornröschenschlaf und mussten daher gesucht und reaktiviert werden.

Als alles dann beisammen war, kam der nicht enden-wollende Winter. Termin und Ausweichtermin, an dem alle 3 Teams Zeit hatten, war gefunden. Aber der Winter hielt sich hartnäckig. Inzwischen hatten wir die Zeit dann zum Training genutzt - uns durch knietief zugeschneite Wandermultis gearbeitet und unsere Fitness verbessert. Im Nachhinein betrachtet, war das sehr sinnvoll.

Dann endlich kam Anfang dieser Woche der Frühling. Die Temperaturen stiegen in den zweistelligen Bereich und das passend zu unserem gewählten Termin. Leider kam dann von Kachelmann und Konsorten der Dämpfer. Ausgerechnet am Wochenende sollte der große Regen kommen. 70 % Regenwahrscheinlichkeit wurden vorhergesagt. Unsere Entscheidung wurde auf Donnerstag vertagt, Webcams in der Pfalz beobachtet und Regenzeugs zum Marschgepäck gelegt. Am Freitagmorgen kam dann das GO - trotz Wettervorhersage wollen wir es wagen. Die Rucksäcke - mittlerweile war jeder 16 kg schwer - ins Cachemobil gepackt und ab ins Basislager. Eine, eigentlich noch geschlossene, Pension, die durch Helmut`s Überzeugsarbeit, exclusiv für uns öffnete. Am nächsten Morgen, nach reichhaltigem Frühstück, gings dann auf den Trail - nicht ohne vorab noch einen, auf dem Weg liegenden Mystery zu suchen. Das blieb übrigens nicht der einzige saftige Aufstieg für heute.

Dank unserer guten Vorbereitung hatten wir das Auto, taktisch günstig, an einer Stelle geparkt, an der wir im späteren Streckenverlauf nochmal vorbeikommen sollten. Den ersten Tourteil konnten wir somit mit leichten Daypacks angehen. Jedoch hatten wir von dort aus noch einige Kilometer bis zum Startpunkt. Also Daumen in den Wind. Ein Autofahrer erbarmte sich unser und fuhr uns bis zur Annaquelle. Von da ab gings fast nur noch bergauf. Obwohl die Berge nicht höher als im Siegerland sind, unterscheiden sich die Steigungen doch gewaltig. Der Steigungswinkel ist einfach viel "knackiger" und die Täler tiefer eingeschnitten.

Die angebrachten Schlagzahlen waren nicht immer leicht zu finden, besonders wenn man die Spoilerfotos daheim gelassen hat. Aber es ging trotzdem, da die Koords doch recht genau sind. An Stage 4 (Fleckenstein) gabs dann direkt auf dem Track ein Bistro, was auch schon geöffnet und sogar Weizenbier im Ausschank hatte. Die nächste Stage war dann die Froensburg, unser Nachtlager. Vorher aber wurden am Cachemobil die Rucksäcke getauscht und somit dann mit voller Last den vermeindlich letzten Aufstieg des Tages angegangen.

An der Burg angekommen, haben wir erstmal die vorhandenen Räumlichkeiten besichtigt und uns dann für die Dachwohnung entschieden. Nach einem ausgiebigen Dinner
- es gab Elchtopf - hatten wir noch nicht genug und haben noch einen naheliegenden Nachtcache gemacht, der auch noch eine (diesmal wirklich die letzte) Steigung zu bieten hatte. Zurück in der Burg hatte sich die nötige Bettschwere eingestellt.

Gegen 22:30 Uhr war draussen plötzlich Lärm zu hören und unter schwerem Schnaufen schafften es ein 130kg-Franzose und seine 2 Freunde gerade noch bis in unsere Räumlichkeiten. Überraschungsgäste - passend zu Helmuts Geburtstag. Und wie es sich für Geburtstagsgäste gehört, hatten die auch ein Geschenk mitgebracht - Whiskey und Cola - die dann die Runde machten. Es wurde noch ein langer, feuchtfröhlicher Abend. Irgendwann, so gegen 2 Uhr, verabschiedeten sich die Drei, um noch bei einer nahegelegenen Hütte ein Tütchen kreisen zu lassen, so dass wir wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf bekamen.


Am nächsten Morgen waren Klaus (Team Frechdachs) und ich dann zeitig mit dem Frühstück beschäftigt - nur Helmut brauchte etwas länger, um Marschbereitschaft herzustellen. Lag evtl. an dem letzten Abend ;-) . Zur Abwechslung gings dann wieder mal bergauf, so dass der Restalkohol schnell verdampft war. Leider hatte sich bei mir eine Blase unter dem dicken Zeh gebildet, was für den Rest der Strecke einen erhöhten Schwierigkeitswert bedeutete. Zum Glück hatte ich Compeed-Blasenpflaster (sehr zu empfehlen) dabei, was den restlichen Weg wenigstens einigermaßen erträglich werden lies.

An Burg Wasigenstein stellte sich dann auch endlich der seit 1 Woche vorhergesagte Regen ein, so dass wir zusahen, schnell zum Final zu kommen. Glücklicherweise sind die Wege im 2. Teil der Strecke breiter und nicht mehr ganz so steil. Die große Finalbox war dann schnell entdeckt und unser Log eingetragen. Jetzt lag "nur noch" die Strecke zu unserem Cachemobil vor uns. Die 3 km Luftlinie nach Schönau sind wir noch gelaufen -

im Ort selber wurde wieder die "Daumen in den Wind-Methode" benutzt. Wieder hatten wir Glück. Ein netter Schönauer fuhr Klaus mal eben nach Frankreich zu seinem Auto.

Fazit: Ein schönes Wochenende! Ein toll gemachter Cache in einer sehenswerten Landschaft. A und O ist hier jedoch eine gute Vorbereitung. Als Knackpunkt sehen wir die Wasserversorgung. Wir haben jeder 5-6 Liter Wasser verbraucht, was dann auch geschleppt werden muss. Und das bei moderaten Temperaturen. Im Sommer steigt der Wasserverbrauch sicher nochmal an. Die Annaquelle war trocken und konnte nicht benutzt werden. Aus der Maidenquelle, kurz hinter der Wegelnburg, kam auch nur ein keines Rinnsal. Also volle PET-Flaschen mitschleppen.


Ein Dank geht an meine beiden Mitstreiter Klaus und Helmut.
Es war wiedermal ein super Wochenende mit euch. Jederzeit gerne wieder.

2. März 2010

Wenn Klötzchen zu dir sprechen

Die Älteren unter uns kennen noch das TV-Rauschen, was nach dem Sendeschluß in der Flimmerkiste erschien. Heute transportiert der "Schnee" Informationen - als 2D-Code senkrecht und waagerecht codiert - mehrere 1000 Zeichen. Der von der Supermarktkasse bekannte Strichcode (1D) schafft in der Regel nur eine Produktnummer.

Anwendungsgebiete gibt es reichlich für diese Codes. Neben Links, Downloads und Geoinformationen, gibt es auch das Semapedia-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Wikipedia-Infos mit realen Objekten zu verknüpfen. Da soll dann z.B. an einem Denkmal der QR-Code angebracht werden, der dann den Link zur Wikipedia-Seite enthält. 

Um diese Codes aufzurufen, benötigt man ein Kamera-Handy + entsprechende Reader-Software. Da gibt es mittlerweile einiges an Freeware, angepasst für die jeweiligen Handymodelle. Ich benutze die Quickmark-Software oder den Beetag-Reader. Auch im Geocachingbereich gibt es schon einige Caches die diese Codes benutzen, z.B. den Quick-Response oder den Telefolution. 

Die Entwicklung der Codes ist übrigens noch nicht abgeschlossen. An der Universität in Weimar beschäftigen sich die Forscher damit, 4D-Codes zu entwickeln, bei denen die Dimensionen Farbe und Zeit hinzukommen sollen. Dadurch wird die Speicherkapazität nochmal ziemlich gesteigert.

Bis die Wissenschaftler fertig sind, dauert es gewiss noch etwas. Probiert doch bis dahin mal 2D-Codes aus.

14. Februar 2010

Wochenendthema: Das Kreuz mit der Quersumme


Da war es wieder! Das unendliche Problem mit der Quersumme.

Eine Zeit lang klappte alles gut. Aber diese Woche hat ES bei einem Mystery wieder zugeschlagen. Da gab es einen neuen Cache bei einer Mühle. Die Aufgabe war schnell gegoogled und anschließend sollte die Quersumme der Buchstaben zur Koordinatenberechnung genutzt werden. Also alles kein Problem. Zur Sicherheit haben wir dann mal einen Check auf Google Earth gemacht und siehe da, die Position lag mitten auf einer großen Bergwiese. Einen Bach, den man zum Betreiben einer Wassermühle ja zwangsläufig braucht, gab`s dort weit und breit nicht.  Nach Mailkontakt mit dem Owner stellte sich dann heraus, dass dieser zwar Quersumme im Listing geschrieben hatte, aber die Addition der Buchstabenwerte meinte.

Das war jetzt kein Einzelfall. In unserer gesamten Cacherzeit hatten wir solche Fälle schon mehrfach. Dabei ist es doch gar nicht so schwer: 

1.) normale Quersumme:  Die Quersumme ist die Summe aller Ziffern einer Zahl (z.B. 12, 15, 8 = 1+2+1+5+8 = QS 17)


Ein ebenfalls vorkommender Fehler ist, wenn im Listing Quersumme geschrieben wird, aber die iterierte Quersumme gemeint ist.

2.) iterierte Quersumme: Von der einfachen Quersumme wird so lange weiter die Quersumme gebildet, bis nur noch eine einstellige Zahl übrig bleibt  (z.B. 12, 15, 8 = 1+2+1+5+8 = 17 = 1+7 = iterierte QS 8)


Außerdem gibts noch die alternierende Quersumme, die man allerdings beim Cachen eher selten antrifft.

3.) alternierende Quersumme: Hier werden die einzelnen Ziffern abwechselnd  subtrahiert und addiert. (z.B. 12, 15, 8 = 1-2+1-5+8 = alternierende QS 3)


Im Gegensatz dazu wäre bei einer einfachen Addition der Buchstabenwerte das Ergebnis 35 (12+15+8), was bei der Koordinatenberechnung dazu führt, dass man an einer völlig anderen Ecke herauskommt.

Detailliert gibt es die Aufklärung zur Quersumme nochmal bei Wikipedia nachzulesen.

Ich hoffe, dass es durch diesen Beitrag künftig weniger Probleme in den Cachelistings gibt.


7. Februar 2010

Winterfrustbewältigung

Draussen ist Winter, endlich nochmal richtiger Winter. Bei uns im Siegerländer- und hessischen Mittelgebirgsraum (Höhenlage 300 - 650 m üNN) liegen bis zu 60 cm Schnee. Seit 5 Wochen haben wir eine geschlossene Schneedecke. Da kommen bei manch einem Cacher schon Entzugserscheinungen auf.

Was kann man gegen den aufkommenden Frust tun? Abgesehen von den Stadtcaches, die man nach 5 Wochen bestimmt schon alle durch hat, bietet sich trotz Schnee, der Gang in die Natur an.

Aber die Vorbereitung muss stimmen. Mental sollte man sich auf einen höheren Prozentsatz an NTF`s einstellen, was aber höchstens für Statistikcacher ein Problem darstellt.

Vorbereitung:
Hier bietet sich ein Blick ins GSAK an (wenn man denn Premium Member ist). Dort laden wir uns jeweils die aktuellen Queries hoch und haben schnell einen Überblick, welche Caches in den letzten Tagen gefunden wurden. Das sind dann die Caches, die auch im Schnee machbar sind. Wer keine Premium-Membership hat, muss unter GC.com bei den Searchoptions schauen. Aber auch andere, in den letzten Tagen nicht gemachte Caches, kann man angehen. Allerdings ist dort das NTF-Risiko höher. Hinweis: Aus Erfahrung der letzten Wochen können wir sagen, dass man sich bei den Attributen nicht unbedingt auf das "available in Winter"-Symbol verlassen kann. Diese sind eher für die Winter der letzten Jahre vergeben worden. Am Besten schickt man dem Owner mal eine kurze Anfrage. Der sollte wissen, ob alle Stages zu finden sind.

Zusatzausrüstung:
Wasserdichte Wanderschuhe sind an erster Stelle zu nennen. Jedoch hat man bei diesen Schneehöhen das Problem, dass der Schnee ober hereinkommt, durch die Körperwärme schmilzt und man sehr schnell nasse Füße hat. Hier lohnt sich die Anschaffung von Gamaschen, die auch preislich meist noch ins Budget passen. Ebenfalls bewährt hat sich eine Thermohose, bzw. ein anderes wasserdichtes Modell. Jeans und BW-Flecktarn saugen sich schnell mit Wasser voll und hinterlassen so ein feuchtkaltes Gefühl im Schritt. Als sehr nützlich hat sich auch ein Klappspaten erwiesen. Da die meisten Dosen bodennah versteckt sind, ist z.Zt. Grabetätigkeit angesagt. Auch, wenn man, wie bei uns bereits vorgekommen, plötzlich bis zur Hüfte im Schnee steckt, kann der Spaten doch recht hilfreich sein. TeamSchroeder hat im Blog CacheAcademy von unseren letzten Schnee-Aktionen berichtet. Schaut mal rein.
Ideal wären Schneeschuhe, die das Einsinken verhindern und eine Menge Kraft sparen. Aber die Anschaffung scheitert meist an den Kosten.

Grundsätzliches:
Geht nicht allein los! Da man nicht mehr sieht, was unter dem Schnee ist (abgesägte Bäume, Felsbrocken, etc), kann man schnell mal auf Hilfe angewiesen sein.
Eine gewisse Grundfitness sollte auch vorhanden sein. Das Laufen durch knietiefen Schnee ist enorm anstrengend und braucht mehr Zeit. (Stichwort: Zeitplanung)
Lauft im Tiefschnee in den Spuren des Vordermannes. Das spart Kraft und erhöht die Sicherheit.

Bezüglich der Spuren am Cache haben wir es bis jetzt so gehalten, dass wir unsere Grabelöcher wieder zugemacht haben und zur Tarnung einfach noch Fußspuren an andere Stellen im Umkreis gelegt haben. Meist waren die Spuren am nächsten Tag bereits auch wieder überschneit.

Jedenfalls macht uns Cachen, mit der richtigen Vorbereitung, auch im Winter Spaß. Man kann sich in der Natur bewegen und sinnfreie Stadt-Tradies links liegen lassen. Probiert`s mal aus - es lohnt sich.

PS: Bei Schneehöhen von 50 cm und mehr, lernt man wieder, den Nistkasten als Cacheversteck zu schätzen und man hat auch sicher keine Probleme mit Zeckenbissen und Mückenstichen.

19. Januar 2010

Die TASS-Welle hat das Siegerland ereicht

Jetzt ist es passiert! Womit sich die Cacherkollegen im angrenzenden LDK schon länger herumschlagen müssen, hat jetzt auch das Siegerland erreicht: Die TASS-Welle! Tradies An Sinnfreien Stellen

Ein paar wenige gab`s ja immer schon. Aber jetzt wird die Gießkanne rausgeholt. Am Stärksten betroffen sind z. Zt. die Orte Neunkirchen und Trupbach, wo von Leitplanke bis Treppengeländer alles bedost wird, was sich nicht wehrt. Hier meinen einige Cacher, die seit 2 Wochen dem Hobby nachgehen, sie müssten die Siegerländer Cacher mit Quantität statt mit Qualität beglücken.

Nur nochmal zur Erinnerung: Ziel des Spiels ist durch Verstecken eines Caches auf einen besonderen markanten Ort, eine Sehenswürdigkeit oder aber einen schönen Ausblick hinzuweisen. 

Weniger ist oftmals mehr! Lieber 1 schönen Multi, statt 15 lieblose Tradies an sinnfreien Ecken. Hoffentlich beschließt der Kasseler Geocacherstammtisch nicht mal, das auch noch alle freikirchlichen Versammlungshäuser, CVJM-Heime, Moscheen etc. eine Dose vertragen könnten. Da gibt´s hier auch noch einige von. 

In diesem Sinne

Team Aikidoka

8. Januar 2010

Halbwertzeit

Zum Jahreswechsel habe ich mir mal die Funde meiner eigenen Caches angesehen. Dabei war einheitlich festzustellen, dass die Anzahl der Funde, nach dem ersten halben Jahr, doch deutlich abnimmt. Da waren die meisten regionalen Cacher schon da. Die restlichen Logs sind dann von Neucachern, bzw. auswärtigen Besuchern. Da hält sich die Anzahl aber auch in Grenzen, wenn man nicht gerade in einer Touristenhochburg seine Dosen versteckt hat.
Jetzt stellt sich mir doch die Frage, ob man bei "Standardcaches" nicht herkommt und den Cache nach 2 Jahren in`s Archiv schickt. In der Zeit hat sich auch bei Mysteries die Lösung meist schon in der Cacherszene verbreitet.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Unser Cache "Alberich - The Hidden Secret" hat mittlerweile einen überregionalen Bekanntheitsgrad erreicht, so dass auch hier, nicht zuletzt wegen der Super-Location, mit weiteren Besuchern zu rechnen ist. Ausnehmen von der Archivierung würde ich evtl. auch einen Cache an historisch, einmaliger Stelle, wie z.B. unseren B 17, der an einer mittlerweile vergessenen Absturzstelle eines B 17-Bombers liegt.

Ich finde es aber durchaus überlegenswert, ob man nicht nach z.B. 2 Jahren den Cache archiviert, um den Platz für etwas Neues freizumachen.

Wie steht ihr dazu?