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5. Juli 2009

Hubachswäldchen und 3 Mysteries

Am Abend vorher hatte ich gesehen, dass es in Eiserfeld einen neuen Multi gibt, der am Nachmittag herausgekommen war. Da ich am nächsten Tag ab 14:00 Uhr Zeit hatte, wurde der Cache mal eingeplant. Zumal ich dort in der Nähe noch einen Mystery suchen musste. Mittags waren es dann über 30° C und ich hätte die Aktion schon fasst verworfen. Aber es gab zu dem Zeitpunkt immer noch keinen Logeintrag. Also doch die Klamotten gepackt und los. Vor Ort ging`s dann in einen kühlen Wald - prima - wo dann die Stage 1 schnell gefunden wurde. Bei der 2. Station wurde es dann happig. Das GPS zeigte konstant nach rechts, wo auch noch eine passende, prachtvolle Eiche stand. Dort 30 min alles auf "links" gedreht - nichts gefunden. Blieb nur ein Anruf beim Owner. Der gab mir einen Tip und sagte noch, dass der Dilldappe dort auch schon angerufen hätte. Dann wirds ja wohl doch nichts mit dem FTF. Fazit: Auch wenns Gerät nach rechts wollte, es war links. Selbst mit Hinweis habe ich noch etwas suchen müssen. Das Versteck ist echt tricky. Damit wird noch mancher zu kämpfen haben. Die nächsten Wegpunkte waren dann schneller gefunden, obwohl auch hier trickreiche Verstecke gewählt wurden und schöne Bastelarbeiten zu bewundern waren. Nach Lösen der Märchenstage zeigte sich dann das Final. Erstaunlicherweise war das Logbuch noch leer. Was war mit dem Dilldappen? Der hatte, wie er mir hinterher berichtete, bei Stage 5 einen Ablesefehler eingebaut, die Nr. 6 dadurch nicht gefunden und dann aus Termingründen abgebrochen. Da habe ich ja mal Glück gehabt.

Anschließend gings noch zum Ongel Friedr, einem Mystery. Zuhause hatte sich mir das Rätsel überhaupt nicht erschlossen. Als dann die ersten Logs kamen, mal nachgefragt. Die Lösung war, da gibts erstmal nichts zu rätseln. Der Mystery ist eine Hilfe zum Cache Das Euelsloch. Wer dort eine Station nicht lösen kann, wird mit diesem Rätsel praktisch auf eine "Strafrunde" geschickt. Da ich nun schonmal da war und das GPS 150 m Entfernung anzeigte, bin ich querfeldein den sehr steilen Berg hoch. Das ist aber zur Nacharmung nicht empfohlen! Es war nicht ungefährlich! Ist aber gutgegangen.

Am Samstag hatte ich noch am Forsthaus Hohenrodt zu tun, so dass ich endlich auch mal den Brüllenden Hirsch abschließen konnte. Dort fehlte mir noch das Final, das beim letzten Besuch im Februar unter einer Schneedecke verschwunden war. Heute war`s einfach: Schnee weg - Dose da.

Auf dem Heimweg lag dann auch Zahlen über Zahlen am Weg (fast ein DriveInn). Da war ich seinerzeit mit der Vermutung "optische Verschlüsselung" auf dem Holzweg, es ist ein ... hier wird doch nicht gespoilert ;)). Vor Ort gab`s eine Super-Aussicht. Einzig die Platzierung im Kyrillfeld hat mir nicht gefallen. Da gibts doch in der Nähe schönere Versteckplätze. Viel schöner war die Finallocation beim Schiffbruch vom gleichen Owner. Herrliches Plätzchen im schönsten Tal des Kreises. Das Rätsel war mit etwas Googlen ebenfalls schnell zu lösen und obwohl die Koordinaten etwas off waren, erschloss sich der Versteckplatz vor Ort doch recht schnell. Schöner Cache!