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10. Juli 2009

Wochenendthema: Ist Geocachen noch ein Hobby?

Nach dem Vorkommnissen der letzten Zeit frage ich mich das wirklich ernsthaft. Da werden im Mittelhessen-Forum bei Geoclub beileidigende Kommentare bis hin  zu Drohungen abgegeben. An anderer Stelle wird einem Cacher, der durch Zufall das Final eines T5-Caches gefunden hat, der Logeintrag verwehrt, da er vorher ja nicht geklettert sei. Abgesehen davon, das dies ja den Groundspeak-Regeln widerspricht, muss man das doch nicht so verbissen sehen und kann den Zufallsfinder loggen lassen. Wenn jemand einen Cache zufällig, z.B. beim Pinkeln gefunden hat, er seinen Logbucheintrag macht, dann hat er halt Glück gehabt und der Owner den Final evtl. nicht gut genug versteckt. Wenn jemand meinen Klettercache loggt, selber aber nicht oben war, jedoch einen gefunden hat, der ihm das Logbuch runterbringt, dann ist mir das auch recht. Wenn er kein Problem damit hat, einen Cache zu loggen, den er selbst nicht geschafft hat, werde ich bestimmt nicht den mahnenden Zeigefinger erheben. Dann hat er sich halt selbst beschissen. Die ganze Cacherei ist doch kein Wettbewerb, sondern ein Hobby, was Spaß machen und keinen Stress bringen soll. 

Mein Bestreben als Cacheleger ist es, dass meine Caches, entsprechend der D+T-Wertung, auch gefunden werden und ich ein paar schöne Logs bekomme. Da helfe ich auch gerne mal etwas weiter, wenn irgendwo hakt. Nur für 5 Leute mache ich mir die ganze Arbeit nämlich nicht. Es ist ein Spiel und eine Freizeitbeschäftigung in der Natur und das soll´s auch bleiben. Wer unbedingt einen Wettkampf braucht, für den gibt`s doch genügend andere Sportarten bei denen es um Punkte und Bestzeiten geht.

Dieser Post ist als Denkanstoss gemeint und soll keinen persönlichen Angriff in irgendeiner Form darstellen. Wir sollten uns jedoch überlegen, ob wir nicht einfach mal wieder einen Gang zurückschalten. In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Cachezeit.

Kommentare:

  1. Mir ist das auch schon aufgefallen. Ich halte mich aus den Diskussionen (GC-Vote, T5er usw.)raus und gehe lieber zum cachen.
    Vielleicht werden diese Themen einfach auch nur durch die vielen Blogs immer wieder aufgewärmt. Ich beobachte die Artikel von vielen Blogs schon eine Zeitlang. Auffällig ist, das viele voneinander abschreiben bzw. zeitnah die gleichen Artikel veröffentlichen!

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  2. Hmm, das würde ich jetzt mal vollinhaltlich unterschreiben!

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  3. Da kann ich auch nur zustimmen.
    Ich denke aber das es bei nahezu jedem Hobby neben den Gelegenheits- und Spasshobbyisten immer die geben wird die mit zuviel Ernst und Verbissenheit an das Thema rangehen. Für die ist es vielleicht der ganze Lebensinhalt, oder die einzige Gelegenheit wo sie sich mal wichtig machen zu können, usw.
    Wenn ich da z.b. an Fussball denke, und die wenigen Irren(Hooligans) die den ganzen Sport in ein schlechtes licht rücken können, dann siehts bei uns doch (noch) ganz harmlos aus.

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  4. Dem kann ich nur zustimmen.
    1. Geocaching ist ein Hobby und kein ernstzunehmender Contest! Geocaching macht man, weil man Spaß daran hat, und nicht um besser zu sein als andere...
    2. Final gefunden = Final gefunden! Auf welchem Weg das geschehen ist, ist zweitrangig.
    Der geschilderte Sachverhalt ist ja genau das gleiche, wie wenn jemand das Gelände eines T4-Caches nur als T3 einschätzt und nicht loggen dürfte, weil es für ihn ja gar kein T4 war...

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